jumpToMain

Industriemechaniker (m/w/d)

Seltsame Geräusche? Fehlercodes? Du weißt, was zu tun ist.

Industriemechaniker (m/w/d) sind in der Produktion und Instandhaltung tätig, wo sie lernen, Maschinen und Fertigungsanlagen betriebsbereit zu halten oder umzurüsten. Dafür stellen sie Geräteteile, Maschinenbauteile und Baugruppen her und montieren diese zu Maschinen und technischen Systemen. Hierfür ist also handwerkliches Geschick gefragt. Wer gerne tüftelt und an etwas schraubt, ist hier genau richtig.

Auch die Überwachung, Wartung und Instandhaltung gehört zu den Aufgaben von Industriemechanikerinnen und Industriemechanikern. Treten Fehler auf, ermitteln sie die Störungsursache und führen Reparaturen aus. Dafür ist der Umgang mit technischen Konstruktionsunterlagen und computergestützten Maschinen und Prüfgeräten erforderlich. Nach Abschluss von Montage- und Prüfarbeiten weisen sie Kolleginnen und Kollegen in die Bedienung ein.
Georg, Auszubildender Industriemechaniker bei der Rheinmetall Landsysteme GmbH in Unterlüß

„Mir machen besonders die praktischen Arbeiten Spaß. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man sieht, wie aus einzelnen Teilen ein funktionierendes Bauteil oder eine Baugruppe entsteht. Außerdem gefällt mir, dass man dabei sehr genau arbeiten muss und immer wieder neue Techniken lernt.“

Georg

Auszubildender Industriemechaniker bei der Rheinmetall Landsysteme GmbH in Unterlüß

„Rheinmetall ist für mich der perfekte Ausbildungsbetrieb.“

Tim

Auszubildender Industriemechaniker bei der Rheinmetall Waffe Munition GmbH in Neuenburg

Tim, Auszubildender Industriemechaniker bei der Rheinmetall Waffe Munition GmbH in Neuenburg
Warum habt Ihr Euch für die Ausbildung zum Industriemechaniker (m/w/d) entschieden?

Georg: Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil mich der Umgang mit Metall und Technik schon immer fasziniert hat. Ich arbeite gerne praktisch, löse technische Herausforderungen und finde es spannend, Maschinen und Anlagen zu bauen oder instand zu halten.

Tim: Durch Schulpraktika konnte ich früh Einblicke in die Berufswelt gewinnen. Da ich mich auch privat für Technik interessiere, war die Richtung für mich klar. Konkret auf den Beruf des Industriemechanikers (m/w/d) hat mich ein Freund gebracht, der die Ausbildung bereits abgeschlossen hat. Seine Beschreibungen passten perfekt zu meinen Vorstellungen.

Was hat Euch bei der Bewerbung bei Rheinmetall am meisten überzeugt?

Georg: Einen ersten Eindruck von Rheinmetall als Arbeitgeber habe ich auf einer Messe in meiner Stadt bekommen. Während meines anschließenden, zweiwöchigen Praktikums konnte ich mich dann vor Ort von der guten Förderung und den sicheren Zukunftsaussichten am Standort Unterlüß überzeugen. Es gibt hier viele Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln und langfristig Karriere zu machen.

Tim: Die Werkstatt hat mich direkt angesprochen, sie ist super ordentlich und modern ausgestattet. Auch der Erstkontakt zum Ausbilder war direkt sehr sympathisch und auf Augenhöhe. Dazu kam für mich einfach die praktische Nähe des Rheinmetall-Standorts Neuenburg zu meinem Zuhause.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Euch aus und welche Aufgaben machen am meisten Spaß?

Georg: Ein typischer Arbeitstag beginnt damit, dass ich an meinen Arbeitsplatz gehe, meine Aufgaben plane und dann die einzelnen Teile herstelle. Zurzeit bin ich im Grundlehrgang und lerne den Umgang mit verschiedenen handgeführten Werkzeugen. Dabei geht es vor allem darum, ein Gefühl für Materialien und Maße zu entwickeln. Momentan baue ich einen LKW. Dafür fertige ich in einzelnen Arbeitsschritten die verschiedenen Bauteile an.

Tim: Morgens stemple ich mich als Erstes ein und ziehe meine Arbeitskleidung an. Gemeinsam mit den anderen Auszubildenden trinken wir noch einen Kaffee und schauen kurz, ob Mails angekommen sind. Anschließend bearbeite ich entweder die Grundaufgaben, oder ich bekomme von meinem Ausbilder die Aufgabe, etwas zu fertigen. Bei speziellen Aufgaben hilft er mir und steht mir bei Fragen zur Verfügung. Zum Abschluss des Tages räume ich auf und putze die Maschine.

Am meisten Spaß macht es mir, wenn wir einen externen Auftrag erhalten. Dann muss man sich von Grund auf Gedanken zur Umsetzung machen. Ich finde es auch super, Teile an der Drehbank zu fertigen. Es ist spannend zu beobachten, wie aus mehreren kleinen Arbeitsschritten ganze Bauteile entstehen.

Welche Skills sind wichtig und was hat Euch am Anfang überrascht?

Georg: Erstaunt hat mich, wie viel Präzision und Genauigkeit in unserem Handwerk jeder Arbeit stecken müssen. Schon kleine Abweichungen können später große Auswirkungen haben. Außerdem war ich überrascht, wie abwechslungsreich die Berufsausbildung ist, man lernt viele verschiedene Bereiche kennen und arbeitet an ganz unterschiedlichen Maschinen.

Tim: Wichtig ist, geduldig und aufmerksam zu sein. Jeder Arbeitsschritt muss gut durchdacht sein, denn schon der kleinste Fehler kann zu Ausschuss führen. Am Anfang hat mich überrascht, dass man sehr schnell Fortschritte sieht. Man lernt jeden Tag etwas Neues.

Wie ist das Miteinander im Team und welche Unterstützung bekommt Ihr, wenn es mal schwierig wird?

Georg: Die Ausbildenden sind jederzeit ansprechbar, erklären Aufgaben Schritt für Schritt und helfen, Probleme zu lösen. Außerdem unterstützen sie uns auch im schulischen Bereich, z. B. durch innerbetrieblichen Unterricht oder Prüfungsvorbereitung, sodass man sich gut auf schwierige Aufgaben und Abschlussprüfung vorbereiten kann. Durch diese Hilfestellung und die offene Kommunikation fühlt man sich gut begleitet und motiviert, auch anspruchsvolle Aufgaben erfolgreich zu bewältigen. Man ist jeden Tag motiviert und freut sich dazuzulernen.

Tim: Wir verstehen uns alle untereinander echt gut und kommunizieren täglich miteinander. Es gab noch nie Diskussionen oder Streitereien. Wenn es schwierig wird, steht mir mein Ausbilder zur Seite. Ich kann ihm jederzeit Fragen stellen. Wenn er keine Zeit hat, können wir die Facharbeiter/ -innen in der Werkstatt fragen. Diese helfen uns auch immer gerne weiter und geben uns gute Tipps. Als letzte Möglichkeit können wir auch auf das „CHRISTIANI“-Programm zurückgreifen. Darin werden alle Grundlagen unseres Berufs erläutert.

Gibt es besondere Highlights während der Ausbildung?

Georg: Ein besonderes Highlight war gleich am ersten Arbeitstag das Kennenlernen-Grillen. Dabei haben alle Auszubildenden zusammengefunden, sich gegenseitig kennengelernt und gemeinsam Aufgaben im Rahmen einer Rallye gelöst. Auch die Einführungswoche war ein wichtiger Bestandteil. In verschiedenen Übungen haben wir Teamarbeit trainiert. Diese Erfahrungen haben das Gemeinschaftsgefühl gefördert!

Tim: Wir haben Azubi-Events, die immer an anderen Standorten stattfinden. Außerdem unternehmen wir Azubi-Ausflüge, bei denen wir bspw. andere Werke besuchen. Ein besonderes Highlight ist es natürlich, wenn man etwas selbst gefertigt hat und es dann in Aktion sieht.

Welche Möglichkeiten habt Ihr hier nach der Ausbildung und wo seht Ihr Euch in ein paar Jahren?

Georg: In ein paar Jahren sehe ich mich als gut ausgebildete Fachkraft bei Rheinmetall in der Produktion oder Instandhaltung, die ihr Wissen sicher anwenden kann. Nach meiner Ausbildung stehen mir verschiedene Wege offen: Ich möchte langfristig fachlich weiterkommen, zusätzliche Qualifikationen durch Schulungen erwerben, verantwortungsvollere Aufgaben bei Projekten übernehmen und neue Auszubildende unterstützen.

Tim: In ein paar Jahren möchte ich meine Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Nach der Ausbildung habe ich die Möglichkeit, als Facharbeiter übernommen zu werden, oder eine Weiterbildung im technischen Bereich zum Techniker oder Meister zu machen. Mit dem Abitur kann man auch einen Studiengang, wie z. B. Maschinenbau, belegen.

Welche Tipps habt Ihr für Schülerinnen und Schüler (z. B. aus der 10. Klasse)?

Georg: Mein wichtigster Tipp wäre, sich vorher genau zu informieren, was der Beruf mit sich bringt, und sich für Technik, Metallbearbeitung und handwerkliches Arbeiten zu begeistern. Es ist auch hilfreich, praktische Erfahrungen zu sammeln, z. B. durch ein Praktikum, um einen Einblick in den Berufsalltag zu bekommen. Außerdem sollte man offen sein, Neues zu lernen, geduldig und genau arbeiten können und Teamarbeit schätzen!

Tim: Macht auf jeden Fall ein Schulpraktikum! Die Ausbildung geht 3,5 Jahre – da sollte die Wahl sicher sein, und man sollte nicht einfach irgendwas anfangen.

Vervollständige den Satz: „Rheinmetall ist für mich …“

Georg: „[…] ein modernes und zukunftsorientiertes Unternehmen, das viel Wert auf Qualität, Präzision und Weiterbildung legt."

Rheinmetall Platz 1

40476 Düsseldorf

Deutschland

Kontakt aufnehmen

© 2026 Rheinmetall AG