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Aufsichtsrat – Portrait

Univ.-Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl

Jahrgang 1966
Karlsruhe
Nationalität: Deutsch

Institutsleiterin Fraunhofer ISI und Lehrstuhl Innovations- und TechnologieManagement iTM Karlsruher Institut für Technologie KIT

Erste Bestellung: 10. Mai 2016
Bestellt bis zum Ablauf der Hauptversammlung 2021

Ausschüsse

  • Vermittlungsausschuss

Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten sowie vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen

  • HeidelbergCement AG
  • MTU Aero Engines AG
  • Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech)

Portrait

Universitätsprofessorin Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl leitet seit April 2007 das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI. Darüber hinaus ist sie seit Januar 2013 Inhaberin des Lehrstuhls für Innovations- und TechnologieManagement am Institut für Entrepreneurship, Technologie-Management und Innovation (ENTECHNON) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Die als eine der "Spitzeningenieurinnen Deutschlands" ausgezeichnete Wissenschaftlerin machte 1985 ihr Abitur am Gymnasium Traunreut und absolvierte dann bis 1987 eine Ausbildung zur Bekleidungsschneiderin. Sie studierte 1987 bis 1991 Bekleidungstechnik an der Fachhochschule für Technik in Sigmaringen und erwarb 1991 den Abschluss als Diplomingenieurin. Anschließend studierte sie von 1993 bis 1997 Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München und schloss den Studiengang als Diplomkauffrau ab. Im Januar 2000 promovierte sie an der Technischen Universität München in Wirtschafts-wissenschaften.

Von 1997 bis 2003 war Univ.-Prof. Dr. Weissenberger-Eibl wissenschaftliche Mitarbeiterin/Assistentin und Forschungsbereichsleiterin am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Logistik der TU München tätig. 2003 habilitierte sie an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und erhielt die Lehrberechtigung für Betriebswirtschaftslehre. Sie lehrte an der Universität St. Gallen, der TU München und an der Universität Kassel.

Weitere Stationen ihrer beruflichen Laufbahn waren die Escada AG von 1991-1993 sowie in den Jahren 1997 - 2003 TCW Transfer-Centrum für Produktions-Logistik und Technologiemanagement.

Berufen durch Dr. Nils Schmid MdL, Minister von Finanzen und Wirtschaft sowie stellvertretender Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, war Univ.-Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl vom 01.10.2011 bis 30.09.2016 Kuratorin in der Steinbeis-Stiftung.

Die Innovationsforscherin Univ.-Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl war Mitglied des Expertendialogs der Bundeskanzlerin 2012, wo sie als Kernexpertin die Arbeitsgruppe Innovationskultur geleitet und die Kanzlerin zur zukünftigen Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland beraten hat. Aus dem Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin entstand auch die Idee zum Internationalen Deutschlandforum (IDF), einem Format für den interdisziplinären Austausch über weltweit relevante Zukunftsfragen. Beim IDF 2015 moderierte Univ.-Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl die Themengruppe "Die Zukunft braucht ganzheitliche Lösungen".

Im Januar 2014 ernannte Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister des Auswärtigen, sie für die Amtszeit von vier Jahren zum Mitglied des Deutsch-Chinesischen Dialogforums. Im April 2014 wurde sie von Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg, bis 31. März 2018 in den Auswahlausschuss für den Forschungspreis des Landes Baden-Württemberg berufen. Vom 1. Juli 2014 bis zum 30. Juni 2019 wird sie als Kuratoriumsmitglied die Karl Heinz Beckurts-Stiftung unterstützen. 2015 wurde sie in das Kuratorium des German Leadership Awards und in den Beirat des Venture Capital Fonds Baden-Württemberg (VC Fonds BW) berufen.

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