07.05.2015

Erstes Quartal mit Umsatzplus und Ertragszuwachs in beiden Sparten

  • Konzernumsatz steigt im ersten Quartal um 14% auf 1.173 MioEUR
  • Defence verzeichnet Umsatzzuwachs von 23% auf 509 MioEUR, operatives Ergebnis um 14 MioEUR verbessert
  • Automotive steigert Umsatz auf 664 MioEUR und operatives Ergebnis überproportional auf 55 MioEUR
  • Konzern-EBIT wieder positiv: Anstieg um 23 MioEUR auf 22 MioEUR
  • Auftragsbestand erstmals über 7 MrdEUR

Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern ist mit deutlichen Umsatzzuwächsen und gesteigerten Erträgen in beiden Unternehmensbereichen in das neue Geschäftsjahr gestartet. Operative Verbesserungen haben Rheinmetall im ersten Quartal 2015 – nach einem Verlust im Vergleichszeitraum des Vorjahres – insgesamt wieder zu einem positiven Ergebnis (EBIT) geführt. Auch der Auftragsbestand wuchs auf über
7 MrdEUR und erreichte einen neuen Höchstwert.

Der Technologiekonzern bestätigt seine Jahresprognose 2015 und peilt weiterhin einen Konzernumsatz von 4,8 bis 5,0 MrdEUR sowie eine operative Ergebnismarge von rund 5% an.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Die Anstrengungen der Vergangenheit beginnen sich nun auszuzahlen. Unsere Defence-Sparte ist mit einer verbesserten Performance auf bestem Wege, in die Gewinnzone zurückzukehren. Bei Automotive bleiben wir auf der Erfolgsspur und haben die Rendite auf über 8% gesteigert. Dennoch werden wir nicht locker lassen, sondern alle Anstrengungen daran setzen, unsere Marktpositionen mit unserem exzellenten Produktportfolio rund um den Globus weiter auszubauen – bei Automotive wie bei Defence.“

Im ersten Quartal 2015 erzielte Rheinmetall einen Konzernumsatz von 1.173 MioEUR; gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutet dies einen Anstieg des Geschäftsvolumens um 142 MioEUR oder 14%.

Das operative Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) hat sich im ersten Quartal 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 22 MioEUR auf 22 MioEUR erhöht. Diese Verbesserung ist sowohl auf das Umsatzwachstum in beiden Unternehmensbereichen wie auch auf das in 2013 gestartete Programm zur Steigerung der Kosteneffizienz beider Sparten zurückzuführen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beläuft sich ebenfalls auf 22 MioEUR, nach -1 MioEUR im Vorjahr. Im ersten Quartal 2014 waren im Unternehmensbereich Defence noch Sondereffekte (Restrukturierungen) in Höhe von 1 MioEUR angefallen.

Mit einem Zuwachs von 436 MioEUR liegt der Auftragsbestand im Rheinmetall-Konzern am Ende des ersten Quartals bei 7,1 MrdEUR.

Defence: Umsatzwachstum und Erholung des operativen Ergebnisses

Mit einem signifikant gesteigerten Umsatz und einer Verbesserung des – allerdings noch negativen – Ergebnisses (EBIT) hat Rheinmetall Defence die Rückkehr zu positiven Ertragszahlen im Geschäftsjahr 2015 eingeleitet.

Der Umsatz des Unternehmensbereichs beläuft sich im ersten Quartal 2015 auf 509 MioEUR. Er liegt damit um 95 MioEUR oder 23% über dem Vorjahreswert von 414 MioEUR. Währungsbereinigt betrug das Wachstum 20%.

Damit hat sich Defence im traditionell eher schwachen ersten Jahresquartal gut behauptet, zumal das Marktumfeld in vielen westlichen Staaten durch stagnierende oder rückläufige Verteidigungshaushalte geprägt ist.

Das operative Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 14 MioEUR auf -28 MioEUR (2014: -42 MioEUR) verbessert. Neben der Umsatzsteigerung der Division Combat Systems hat auch der Bereich Wheeled Vehicles zur Ergebnisverbesserung beigetragen. Da im Berichtszeitraum keine Sondereffekte angefallen sind, beträgt das EBIT im ersten Quartal 2015 ebenfalls -28 MioEUR (Vorjahr: -43 MioEUR).

Der Unternehmensbereich Defence hat im ersten Quartal des Jahres 2015 einen soliden Auftragseingang von 542 MioEUR verbucht, der aber hinter dem vergleichsweise hohen Wert des Vorjahres von 675 MioEUR liegt. Die Book-to-Bill-Ratio ist weiterhin positiv. Der Auftragsbestand des Unternehmensbereichs erreichte mit 6.629 MioEUR (31. März 2015) einen neuen Rekordwert.

Automotive: Umsatzplus und überproportionale Ergebnissteigerung

Mit 8% höheren Umsätzen und einem überproportionalen Anstieg des EBIT (+20%) profitiert der Unternehmensbereich Automotive von seinem zukunftsweisenden Produktportfolio, seiner Positionierung in den Wachstumsmärkten der Automobilbranche – insbesondere China – sowie nicht zuletzt von einer verbesserten operativen Performance.

Die Umsatzsteigerung von Rheinmetall Automotive hebt sich somit deutlich ab von der globalen Automobilkonjunktur, die für das erste Quartal 2015 ein Wachstum von 1,2% ausweist. Ein Wachstumsmotor bleibt China mit einem Fertigungsplus von 8,5%. Dort ist Rheinmetall Automotive (KSPG) mittlerweile mit 12 Standorten präsent. Auch Westeuropa (+2,9% Wachstum) und die NAFTA-Region (+2,3%) sind wichtige Absatzmärkte für KSPG.

Auf die globalen Märkte zielt eine strategische Allianz, die KSPG im April 2015 mit der japanischen Riken Corporation über eine weltweite Zusammenarbeit in der Entwicklung und im Vertrieb von Kolbensystemen vereinbart hat. Durch die Kooperation mit Riken sichert und stärkt KSPG seine führenden Wettbewerbs- und Marktpositionen bei Kolbenmodulen in wichtigen Automobilmärkten, wie z.B. in China.

Mit ihrem umfassenden Know-how im Bereich Kolben (KSPG) bzw. Kolbenringe (Riken) ergänzen sich beide Partner in idealer Weise. Zusätzlich gestützt wird die Zusammenarbeit durch die für die zweite Jahreshälfte 2015 geplante Gründung eines Kolbenring Joint Ventures in China, das seinen Sitz an einem bereits bestehenden Produktionsstandort von Riken in Wuhan/Provinz Hubei haben soll. Riken und KSPG arbeiten bereits seit Jahren erfolgreich in einer Kooperation bei Shriram in Indien zusammen.

Rheinmetall Automotive (KSPG) erzielte im ersten Quartal 2015 einen Umsatz von 664 MioEUR, nach 617 MioEUR im Vorjahr. Das um Wechselkurseffekte bereinigte Umsatzwachstum lag bei 5%.

Im gleichen Zeitraum verbesserte sich das EBIT um 9 MioEUR auf 55 MioEUR. Damit stieg die operative Ergebnis-Rendite auf 8,3%, nach 7,5% im Vorjahr. Die in den Umsatzzahlen des Unternehmensbereichs Automotive nicht enthaltenen chinesischen Joint-Venture-Gesellschaften steigerten ihren Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres um 41% auf 212 MioEUR (auf Basis von 100%).

Erwartungen für das Gesamtjahr 2015 unverändert

Umsatz – Rheinmetall rechnet für das laufende Geschäftsjahr im Konzern unverändert mit einem Umsatz von 4,8 bis 5,0 MrdEUR. Dabei liegen die Erwartungen bei 2,3 bis 2,4 MrdEUR für den Unternehmensbereich Defence und bei 2,5 bis 2,6 MrdEUR für den Unternehmensbereich Automotive.

Operatives Ergebnis und EBIT – Im Unternehmensbereich Defence erwartet Rheinmetall eine Rendite bezogen auf das operative Ergebnis von 3%. Für den Unternehmensbereich Automotive wird damit gerechnet, das Renditeziel für 2015 mit einer operativen Rendite von 8% zu erreichen. Unter Berücksichtigung von Holdingkosten, die mit rund 20 MioEUR prognostiziert werden, errechnet sich für den Konzern im laufenden Geschäftsjahr eine Renditeerwartung von rund 5%.

Die Prognosen basieren auf der Annahme einer weiterhin stabilen Entwicklung der weltweiten Automobilkonjunktur und setzen voraus, dass alle Großprojekte im Defence-Bereich wie vorgesehen realisiert werden können.

Rheinmetall AG

Dr. Philipp von Brandenstein
Zentralbereichsleiter Unternehmenskommunikation
Rheinmetall Platz 1
40476 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: +49 211 473-01
Fax: +49 211 473-4158

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