17.03.2016

Rheinmetall-Umsatz erstmals über fünf Milliarden Euro – Ausblick 2016: Umsatzwachstum und weitere Ergebnisverbesserung

Ausblick 2016

  • Konzernumsatz soll auf 5,5 MrdEUR gesteigert werden – bei einer weiter verbesserten operativen Rendite von 6%
  • Automotive erwartet weiteres Umsatzwachstum und eine Rendite von 8%
  • Defence rechnet mit organischem Wachstum und einer Rendite-Verbesserung auf 4,5 bis 5%

Geschäftsjahr 2015

  • Konzernumsatz um 11% auf erstmals über fünf Milliarden EUR gestiegen – Ergebnis vor Zinsen und Steuern mit 287 MioEUR signifikant über Vorjahr
  • Automotive erreicht mit einem EBIT von 216 MioEUR neuen Rekordwert
  • Defence schafft Turnaround und erzielt EBIT von 90 MioEUR
  • Dividende soll auf 1,10 EUR steigen

Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern rechnet auch für das Geschäftsjahr 2016 in seinen beiden Unternehmensbereichen Automotive und Defence mit weiterem organischem Umsatzwachstum und mit Ergebnisverbesserungen. Der Konzernumsatz, der 2015 mit 5.183 MioEUR erstmals über fünf Milliarden Euro lag, soll 2016 auf rund 5,5 MrdEUR steigen. Im Konzern wird – gestützt auf eine weitere Verbesserung der Profitabilität im Defence-Geschäft – mit einem Anstieg der EBIT-Rendite auf rund 6 % gerechnet, nach 5,5% im vergangenen Jahr.

Armin Papperger, der Vorstandsvorsitzende der Rheinmetall AG: „Rheinmetall bleibt auf Wachstumskurs. Nachdem wir die 5 Milliarden-Hürde beim Umsatz 2015 klar übersprungen haben, peilen wir für dieses Jahr 5,5 Milliarden Euro an. Und wir haben uns vorgenommen, bei der Rendite weiter zuzulegen. Damit bleiben wir auch bei der Ergebnisentwicklung auf einem guten Weg. Wenn die Automobilkonjunktur stabil bleibt, dann wird uns das gelingen. Davon sind wir überzeugt. Denn auf der Defence-Seite verbessert sich das Makroumfeld – speziell auf unseren Heimmärkten. Die internationale Konfliktlage veranlasst viele Staaten, wieder mehr für ihre Streitkräfte auszugeben.“

Kräftiges Umsatzwachstum in 2015

Im Geschäftsjahr 2015 hat der Rheinmetall-Konzern einen Umsatz von 5.183 MioEUR erzielt und damit – gemessen am Vorjahreswert von 4.688 MioEUR – ein Wachstum von 11% realisiert. Um Wechselkurseffekte bereinigt beträgt der Zuwachs 8%. Dazu haben erneut beide Unternehmensbereiche beigetragen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist von 102 MioEUR im Jahr 2014 auf 287 MioEUR im Jahr 2015 gestiegen. Anders als im Jahr zuvor, in dem negative Sondereffekte von 58 MioEUR im Unternehmensbereich Defence das EBIT gemindert haben, blieb das Geschäftsjahr 2015 frei von diesen Effekten, so dass das operative Ergebnis dem ausgewiesenen EBIT entspricht.

Der Konzern-Jahresüberschuss erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr 160 MioEUR, nach 21 MioEUR im Jahr 2014. Unter Berücksichtigung des auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden Ergebnisses errechnet sich ein Ergebnis je Aktie von 3,88 EUR (2014: 0,47 EUR).

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher der Hauptversammlung am 10. Mai 2016 vor, die Dividende auf 1,10 EUR je Aktie zu erhöhen. Im Vorjahr wurde eine Dividende von 0,30 EUR je Aktie ausgeschüttet.

Defence wieder deutlich in der Gewinnzone und zurück auf profitablem Wachstumspfad

Der Unternehmensbereich Defence hat – wie geplant – im Geschäftsjahr 2015 den Turnaround geschafft und beim Umsatz erheblich zugelegt. Der Bereich erzielte im vergangenen Geschäftsjahr Erlöse von 2.591 MioEUR, was einem Wachstum von 16% entspricht (2014: 2.240 MioEUR).

Auch im vergangenen Jahr hat sich die Auftragslage im Unternehmensbereich Defence sehr erfreulich entwickelt. Der Auftragseingang lag 2015 mit 2.693 MioEUR nur geringfügig unter dem Vorjahreswert (2014: 2.812 MioEUR) und übertraf den erzielten Jahresumsatz. Damit wurde erneut eine Book-to-Bill-Ratio von über 1 erreicht. Auch der Auftragsbestand lag Ende 2015 mit 6.422 MioEUR auf dem im Jahr 2014 erreichten Rekordniveau (2014: 6.516 MioEUR). Der hohe Auftragsbestand sichert wesentliche Teile des geplanten organischen Wachstums im Defence-Bereich für 2016 und in den Folgejahren ab.

Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat der Unternehmensbereich Defence wieder kräftig zugelegt. Nach einem Verlust von -67 MioEUR in 2014 wurde im vergangenen Geschäftsjahr ein positives EBIT von 90 MioEUR erzielt. Diese Ergebnisverbesserung basiert im Wesentlichen auf dem starken Umsatzwachstum, auf den Erfolgen aus den Restrukturierungsmaßnahmen, die die vergangenen Jahre geprägt haben, und auf dem Wegfall von negativen Sondereffekten, die das Geschäftsjahr 2014 im Defence-Bereich noch mit 58 MioEUR belastet hatten.

Automotive erreicht bei Umsatz und Ergebnis neue Spitzenwerte

Der Unternehmensbereich Automotive hat auch im vergangenen Geschäftsjahr 2015 von der weltweiten Nachfrage und dem Trend zu umweltgerechter Mobilität profitiert, auf die er wesentliche Teile seines Produktspektrums seit Jahren ausgerichtet hat. Dadurch konnte die teilweise stark rückläufige Automobilproduktion in einzelnen Märkten, wie zum Beispiel in Brasilien und Russland, insgesamt mehr als ausgeglichen werden. Mit einem Umsatzwachstum von 6% auf 2.592 MioEUR (2014: 2.448 MioEUR) ist der Bereich wiederum stärker als die weltweite Automobilproduktion gewachsen, die 2015 um rund 1% zugelegt hat.

Der wesentliche Wachstumstreiber war mit einem Umsatzwachstum von 10% die Division Mechatronics. Deren Produkte spielen eine wesentliche Rolle, um die regulatorischen Vorgaben zur Emissions- und Verbrauchsreduzierung zu erfüllen. Die Division Hardparts erzielte erneut ein zweistelliges Wachstum bei den chinesischen Joint-Ventures. Diese zusammen mit dem Partner SAIC gegründeten Unternehmen sind der größte Hersteller von Pkw-Kolben und Zylinderköpfen in China.

Die chinesischen 50/50-Joint-Ventures des Unternehmensbereichs Automotive, deren Umsatz nicht bei Rheinmetall konsolidiert wird, haben sich im Geschäftsjahr 2015 erfolgreich weiter entwickelt. Ihre Erlöse sind um 25% auf 785 MioEUR gestiegen (2014: 628 MioEUR). Um Wechselkurseffekte bereinigt beträgt das Wachstum 7%. Die in die Konsolidierung einbezogenen 100%-Tochtergesellschaften in China sind noch dynamischer gewachsen; ihr Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2015 um 62% (wechselkursbereinigt 39%) auf 86 MioEUR (2014: 53 MioEUR). Die chinesische Automobilproduktion erreichte im vergangenen Jahr ein Wachstum von 4%.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Unternehmensbereich Automotive lag im Geschäftsjahr 2015 bei 216 MioEUR; gegenüber dem Jahr zuvor verbesserte sich das EBIT um 32 MioEUR oder 17%. Die EBIT-Rendite stieg damit auf 8,3%, nach 7,5% im Jahr 2014. Damit wurde die Zielrendite von 8% sogar leicht übertroffen.

Ausblick 2016

Fortsetzung des Umsatzwachstums in beiden Unternehmensbereichen

Rheinmetall erwartet für das laufende Geschäftsjahr eine Fortsetzung des Wachstumskurses im Konzern. 2016 wird mit einem Umsatzanstieg auf rund 5,5 MrdEUR gerechnet, nach rund 5,2 MrdEUR im Jahr 2015. Wie in den vergangenen Jahren wird dieses Wachstum von beiden Unternehmensbereichen getragen. Voraussetzung für diese positive Entwicklung ist eine stabile weltweite Automobilkonjunktur und die planmäßige Bearbeitung größerer Projekte im Unternehmensbereich Defence.

Basierend auf einer bereits zu Jahresanfang auch im mehrjährigen Vergleich relativ hohen Abdeckung der Umsatzerwartung für 2016 aus dem bestehenden Auftragsbestand prognostiziert Rheinmetall für den Unternehmensbereich Defence einen Umsatzzuwachs auf rund 2,8 MrdEUR, nach knapp 2,6 MrdEUR im Jahr 2015. Ausgehend von der derzeit aktuellen Prognose der Experten, die im laufenden Jahr ein Wachstum der weltweiten Automobilproduktion von etwa 3% prognostizieren, erwartet Rheinmetall für den Unternehmensbereich Automotive ein Wachstum leicht oberhalb des Marktwachstums und rechnet im Geschäftsjahr 2016 mit einem Umsatz von 2,7 MrdEUR.

Ergebnisverbesserung und weiter steigende Profitabilität bei Defence

Für das Geschäftsjahr 2016 rechnet Rheinmetall mit weiteren Ergebnissteigerungen. Nach der Rückkehr zu einem positiven Ergebnis im vergangenen Geschäftsjahr wird für den Unternehmensbereich Defence in Verbindung mit dem Umsatzwachstum 2016 auch eine weitere Verbesserung der Profitabilität erwartet.

Für die Defence-Sparte wird im Geschäftsjahr 2016 eine Umsatzrendite zwischen 4,5% und 5,0% prognostiziert, bezogen auf das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Für das Automotive-Segment wird 2016 mit einer stabilen Entwicklung der Profitabilität gerechnet, also mit einer Rendite von rund 8%. Für den Rheinmetall-Konzern errechnet sich – unter Berücksichtigung der Holdingkosten von rund 20 MioEUR – eine erwartete Rendite von rund 6%.

Rheinmetall AG

Dr. Philipp von Brandenstein
Zentralbereichsleiter Unternehmenskommunikation
Rheinmetall Platz 1
40476 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: +49 211 473-01
Fax: +49 211 473-4158

Pressemitteilung Geschäftsbericht 2015

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