04.08.2016

Rheinmetall-Konzern mit Umsatz- und Ergebnisplus

Automotive zurück auf Wachstumspfad, Defence stark verbessert

  • Konzernumsatz wächst währungsbereinigt um 10% auf 2.599 MioEUR
  • Operatives Konzernergebnis steigt um 24 MioEUR (+30%) auf 103 MioEUR
  • Defence mit starkem Umsatzwachstum von 19% auf 1.250 MioEUR und mit positivem operativen Ergebnis
  • Automotive steigert Umsatz nach gutem 2. Quartal auf 1.349 MioEUR, Profitabilität mit 8,3% auf anhaltend hohem Niveau
  • Auftragsbestand im Konzern erreicht 7,3 MrdEUR

Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern beendet das erste Halbjahr mit deutlichem Umsatzwachstum und einem kräftigen Anstieg beim operativen Konzernergebnis. Der Aufwärtstrend wird von beiden Sparten des Technologiekonzerns getragen. Während Defence hohe Zuwächse sowohl beim Umsatz wie auch beim Auftragseingang verzeichnet, zeigt Automotive eine anhaltend hohe Rentabilität und kehrt nach einer leichten Schwäche im ersten Quartal nun mit einem Umsatzplus wieder auf den Wachstumspfad zurück.

Der Düsseldorfer Technologiekonzern bestätigt seine Jahresprognose 2016 und peilt für das Geschäftsjahr weiterhin einen Konzernumsatz in der Größenordnung von 5,5 MrdEUR sowie eine operative Ergebnismarge von rund 6% an.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: "Wir zeigen in beiden Sparten profitables Wachstum. Bei Defence profitieren wir mit unserem breiten technologischen Portfolio vom weltweit wachsenden Bedarf an Produkten zur Gefahrenabwehr. Dies belegen unsere jüngsten Auftragserfolge: Nie hatten wir bei Defence einen höheren Auftragsbestand. Automotive ist mit anhaltend hoher Profitabilität unterwegs und konnte den leichten Umsatzrückgang am Jahresbeginn im zweiten Quartal mehr als kompensieren. Mit unseren zukunftsweisenden Technologien und unserer globalen Aufstellung sind wir zuversichtlich, am Wachstum der wichtigsten Automobilmärkte weiter zu partizipieren."

Im ersten Halbjahr 2016 erzielte Rheinmetall beim Konzernumsatz mit 2.599 MioEUR einen Anstieg um 205 MioEUR oder 9% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Währungsbereinigt betrug der Zuwachs 10%. Dabei vergrößerte sich der Anteil der Geschäftsaktivitäten mit dem Ausland auf 78%, nach 75% im ersten Halbjahr 2015.

Überproportional wächst das operative Konzernergebnis (EBIT), es erhöht sich um 24 MioEUR oder 30% auf 103 MioEUR.

Der Auftragsbestand im Rheinmetall-Konzern bleibt weiterhin auf Rekordniveau. Wie schon drei Monate zuvor beläuft er sich zum 30. Juni 2016 auf rund 7,3 MrdEUR, was einem Zuwachs von 181 MioEUR gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres entspricht.

Defence: Starker Auftragseingang und deutliches Plus beim operativen Ergebnis

Der Unternehmensbereich Defence hat im ersten Halbjahr des Jahres 2016 einen hohen Auftragseingang von 1.751 MioEUR verbucht und damit den Vorjahreswert (H1/2015: 1.235 MioEUR) mit einem Zuwachs von 42% deutlich übertroffen. Der Auftragsbestand des Unternehmensbereichs erreichte mit 6.905 MioEUR (30. Juni 2016) einen neuen Rekordwert.

Die größten Einzelaufträge im zweiten Quartal 2016 akquirierten die Defence-Divisionen Weapon and Ammunition sowie Electronic Solutions. So hat ein internationaler Kunde Munition im Wert von knapp über 400 MioEUR bestellt, die im Zeitraum bis 2022 ausgeliefert werden soll. Ein wichtiger Modernisierungsauftrag der Schweizer Armee hat ein Volumen im mittleren zweistelligen MioEUR-Bereich und umfasst die bis 2019 durchzuführende Umrüstung von Flugabwehrsystemen der Schweizer Luftwaffe.

Mit 1.250 MioEUR hat der Umsatz der Defence-Sparte im ersten Halbjahr um 196 MioEUR oder 19% deutlich gegenüber dem Vorjahreswert zugelegt. Das operative Ergebnis (EBIT) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 29 MioEUR auf 2 MioEUR verbessert und war damit erstmals seit 2012 in einem ersten Halbjahr wieder positiv.

Automotive: Zielmarge mit 8,3 % übertroffen

Rheinmetall Automotive erzielte im ersten Halbjahr 2016 einen Umsatz von 1.349 MioEUR und lag damit um 1 % über dem Vorjahreswert. Mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von 112 MioEUR und einer EBIT-Marge von 8,3% wurde die Zielmarge von 8% übertroffen.

Im Marktsegment Light Vehicles (Fahrzeuge bis 6 Tonnen) hat sich Rheinmetall Automotive mit seiner Positionierung in wichtigen globalen Wachstumsmärkten erneut besser als der Markt entwickelt. Während die weltweite Automobilproduktion im ersten Halbjahr 2016 um 2,2% anstieg, verzeichnet Rheinmetall mit Light-Vehicle-Produkten für Automobilproduzenten ein Umsatzwachstum von 3,3%. Das Aftermarket-Geschäft legte um knapp 3% zu. Das von der Ölpreisentwicklung beeinflusste Geschäft mit Großkolben z.B. für Schiffe und schwere LKW war dagegen um rund 8% rückläufig.

Joint Ventures mit chinesischen Partnern legen weiter zu

Die in den Umsatzzahlen des Unternehmensbereichs Automotive nicht enthaltenen wesentlichen Joint Venture-Gesellschaften konnten im ersten Halbjahr des Jahres 2016 den Umsatz steigern.

Ausblick

Umsatzwachstum in beiden Unternehmensbereichen

2016 rechnet Rheinmetall mit einer Fortsetzung des Wachstumskurses und einem Umsatzanstieg von mehr als 5% auf eine Größenordnung von 5,5 MrdEUR, nach 5,2 MrdEUR im Jahr 2015. Wie im Vorjahr wird dieses Wachstum von beiden Unternehmensbereichen getragen.

Für den Unternehmensbereich Defence wird, basierend auf einer sehr guten Abdeckung der Umsatzerwartung für 2016 aus dem bestehenden Auftragsbestand, mit einem Umsatzzuwachs auf rund 2,8 MrdEUR gerechnet, nach knapp 2,6 MrdEUR im Jahr 2015. Im Unternehmensbereich Automotive wird der Umsatzverlauf entscheidend von konjunkturellen Faktoren bestimmt. Derzeit gehen die Experten von IHS davon aus, dass die weltweite Automobilproduktion im laufenden Jahr um 3,2% steigt. Vor diesem Hintergrund erwartet Rheinmetall Automotive bezogen auf das Gesamtjahr 2016 ein Umsatzwachstum auf rund 2,7 MrdEUR.

Ergebnisverbesserung und weiter steigende Profitabilität bei Defence

Für das Geschäftsjahr 2016 rechnet Rheinmetall im Konzern mit weiteren Ergebnis-verbesserungen. Für den Unternehmensbereich Defence wird in Verbindung mit dem Umsatzwachstum 2016 mit einem weiteren Anstieg der Profitabilität gerechnet und eine Umsatzrendite zwischen 4,5% und 5,0% bezogen auf das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern prognostiziert. Für Rheinmetall Automotive wird für 2016 mit einer stabilen Entwicklung der Profitabilität gerechnet, also mit einer Rendite von rund 8%. Für den Rheinmetall-Konzern errechnet sich – unter Berücksichtigung von Holdingkosten in Höhe von rund 20 MioEUR – eine erwartete Rendite von rund 6%.

Rheinmetall AG

Dr. Philipp von Brandenstein
Zentralbereichsleiter Unternehmenskommunikation
Rheinmetall Platz 1
40476 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: +49 211 473-01
Fax: +49 211 473-4158

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