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02.11.2017

Rheinmetall optimiert Standortstruktur der Kolbenfertigung

Mittelfristige Ergebnisverbesserung um jährlich 10 MioEUR

Rheinmetall Automotive wird wie angekündigt seine Standort- und Produktionsstrukturen in der Division Hardparts weiter optimieren. In diesem Zusammenhang hat die KS Kolbenschmidt France (KSKF) jetzt mit den Arbeitnehmervertretern und den zuständigen Gewerkschaften eine Einigung über die Einstellung der Kolbenfertigung am französischen Standort Thionville im Jahr 2018 erzielt.

Diese Maßnahme, die verbunden ist mit der Verlagerung noch bestehender Kolben-fertigungslinien in Thionville an andere internationale Standorte des Bereichs Hardparts, wird die Ergebnisqualität dieser Division bereits vom kommenden Geschäftsjahr an steigern und mittelfristig zu Ergebnisverbesserungen von jährlich 10 MioEUR führen.

Am Kolbenstandort in Thionville wurde zuletzt von rund 140 Mitarbeitern noch ein Jahresumsatz von 40 MioEUR erwirtschaftet. Die möglichen Schließungskosten in diesem Jahr beziffern sich auf einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag. Dieser Einmalaufwand wird das berichtete EBIT im dritten Quartal 2017 beeinflussen. Die im August 2017 angehobenen Prognosen für das Umsatzwachstum von 6% bis 7% und für das operative Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) mit einer Rendite von rund 8,4% bezogen auf das Gesamtjahr 2017 bleiben davon aber unberührt.

Über die Entwicklung in den ersten drei Quartalen des Jahres 2017 und über die zu erwartende Geschäftsentwicklung im vierten Quartal 2017 wird Rheinmetall am 7. November 2017 berichten.

Rheinmetall Automotive AG

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Pressemitteilung