claim

Drei Fakten zum Diesel

Der Diesel leistet trotz aller Diskussion einen wichtigen Beitrag bei der Umsetzung der europäischen Klimaschutzziele.

Drei Gründe, warum das so ist:

1. Geringe Emissionen des klimarelevanten Treibhausgases CO2

Ein Diesel verbraucht im Schnitt rund 25 Prozent weniger Kraftstoff als ein Ottomotor. Er verursacht deshalb in etwa 15 Prozent weniger CO2-Emissionen pro gefahrenem Kilometer.

Beispiel:

Als Beispiel dienen uns zwei gleiche Fahrzeuge eines deutschen Herstellers, jeweils eins mit Ottomotor und eins mit Dieselmotor. Auf einer Autofahrt von Berlin nach München – das entspricht einer Autobahnstrecke von rund 600 Kilometern - emittiert die Dieselvariante ungefähr 53,4 kg CO2. Das vergleichbare Benzinmodell desselben Herstellers erzeugt auf der gleichen Strecke ungefähr 62,4 kg CO2. Bei diesen Beispielfahrzeugen der Kompaktklasse entspricht das einem Ausstoß von 104 Gramm CO2 pro Kilometer beim Benziner und von 89 g/km beim Diesel.

(Basis: Herstellerangaben, Stand: Mai 2020 )

2. Geringe Stickoxid- und Partikelemissionen

Im Rahmen der geltenden Euro-6-Gesetzgebung, wird der Ausstoß an Stickoxiden (NOx) und Feinstaubpartikeln bei modernen Dieselfahrzeugen abermals deutlich reduziert. Technisch möglich wird dies durch umfassende Maßnahmen zur Abgasnachbehandlung im Fahrzeug, wie beispielsweise mit der Abgasrückführung, dem Partikelfilter oder der selektiven katalytischen Reduktion (SCR-Kat), und dem sogenannten Ad-Blue.

Die Einhaltung der schärferen Emissionswerte muss zudem bei der Typenzulassung im neuen und verbesserten Messzyklus WLTP sowie in Verbindung mit der praxisnahen Ermittlung der Real Driving Emissions (RDE) dokumentiert werden.

3. Der Diesel verträgt synthetische Kraftstoffe

Aktuell wird weltweit an der Industrialisierung von Prozessen zur Erzeugung synthetischer Kraftstoffe (E-Fuels) geforscht. Hierzu werden erste Versuchsanlagen betrieben, die mittels elektrischem Strom aus Wasser und Kohlendioxid in kleinen Mengen synthetischen Kraftstoff produzieren. Dieser Treibstoff ist genau wie beim batteriebetriebenen Auto aber erst dann CO2-neutral, wenn der verwendete Strom nachhaltig durch Sonnenkollektoren, Wind- oder Wasserkraft erzeugt wurde. E-Fuels könnten künftig normalem Diesel zugemischt werden und wirkten damit CO2-mindernd. Sie würden zudem keine separate Logistikkette benötigen.

Dieselmotoren sowie Ottomotoren haben ihre jeweiligen Stärken. Ein vornehmlich auf Kurzstrecken betriebener Kleinwagen kann deshalb in der Regel mit einem Ottomotor effizienter und kostengünstiger eingesetzt werden. Dahingegen können größere Fahrzeuge mit höheren Kilometerleistungen die Verbrauchsvorteile des Diesels voll ausnutzen. Vor allem im Sinne der Klimaschonung führt deshalb am Diesel kurz- und mittelfristig kein Weg vorbei.

Lesen Sie hier mehr über weitere Fakten zum Diesel sowie alles rund um das Thema Mobilität.

  • Rheinmetall Automotive AG

    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Folke Heyer
    Karl-Schmidt-Straße
    74172 Neckarsulm
    Telefon: +49 7132 33-3140
    Fax: +49 7132 33-3150