claim

Keine Angst vor weiten Strecken

Herausforderung der Zukunft: Gleichgewicht von Leistungsoptimum und Ressourcenschonung

Testfahrt durch das Neandertal bei Düsseldorf: Heinrich Dismon, Leiter Forschung und Entwicklung von KSPG, in einem reinen Elektrofahrzeug, das über einen KSPG Range Extender verfügt.

Heinrich Dismon sitzt am Steuer eines besonderen Fahrzeugs. Sein Fiat mit 30kW Leistung wird lautlos durch einen Elektromotor angetrieben. Nahezu unmerkbar unterstützt durch einen Range Extender, der immer dann einsetzt, wenn der Batterie des Elektrofahrzeugs die Puste ausgeht, und so weiter für einen elektrischen Vortrieb sorgt. Und das sehr effektiv. Selbst trotz der Anfahrt von rund 30 Kilometern flinken Autobahntempos weist der Akku des KSPG Technologiedemonstrators immer noch eine Batterieladung von fast 85 Prozent auf, als Dismon, am ersten Etappenziel angekommen, in die Auffahrt des futuristisch gestalteten Neanderthal-Museums einbiegt. Besitzer von Elektrofahrzeugen können diesen Wert einordnen.

Schon beeindruckend, dass die Anfahrt zu den Ursprüngen des modernen Menschen die moderne Fahrzeugtechnologie offenbar nur ansatzweise angestrengt hat. Insgesamt ist der verbaute Range Extender sogar für rund 400 Zusatzkilometer zur normalen Batterieladung des Elektrofahrzeugs von knapp 70 Kilometern gut.

Als Leiter Forschung und Technologie von KSPG ist Heinrich Dismon normalerweise eher gewohnt, den Blick in die andere Richtung des Zeitstrahls zu richten. Die automobile Zukunft ist vor allem sein Ding. Da beschäftigt er sich mit der Verbesserung von Abgasrückführsystemen bis hin zu Aggregaten der Brennstoffzelle. Aus diesem Grund hat er für die Tour zu den Wurzeln der Menschheit auch dieses Konzeptfahrzeug gewählt, das eine Brückentechnologie darstellt zu einer künftigen, rein elektrischen Fortbewegung. Ein schöner Kontrast zum Homo neanderthalensis. „Wir zeigen mit diesem Fahrzeug,“ sagt der Entwicklungschef, der nach dem Ingenieurstudium an der RWTH Aachen bereits 1999 seine Laufbahn bei Pierburg in Neuss begann, „was unser technologisches Konzept, das wir gemeinsam mit der FEV auf die Beine gestellt haben, in der Lage ist zu leisten. Man kann mit dem Fahrzeug und seiner elektromotorischen Performance wirklich problemlos im Verkehr mitschwimmen, sogar auf der Autobahn. Der REx lässt sich völlig problemlos einsetzen, als wäre es ein Verbrenner. Hinzu kommt noch ein gewisses Gefühl der Beruhigung und Sicherheit, dass die Reichweite auch passt.“ Er fügt an, dass KSPG auch von den Automobilherstellern, denen der REx bisher präsentiert wurde, in puncto NVH-Verhalten, also Noise-Vibration-Harshness, genau diese Rückmeldung erhalten hat. Das Konzept des KSPG-FEV REx ist ganz vorne mit dabei.

Ideal für den Stadtverkehr

Dismon selber könnte heute dennoch nicht von seinem Wohnsitz an der niederländischen Grenze aus elektrisch zum Dienst fahren. Die Anfahrt wäre für den REx zwar kein Problem, aber Dismon kommt mit seinem Dienstwagen bei der Strecke und seinen vielen beruflichen Fahrten auf andere Durchschnittsgeschwindigkeiten. Aber gerade in der Stadt „ist der elektrische Fiat ein sehr angenehmes Auto, und man fühlt sich in keiner Weise eingeschränkt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dem elektrischen Antrieb eine große Zukunft winkt.“

Quelle: "Heartbeat" - Das Magazin der KSPG Gruppe, Ausgabe 02/2014

  • Rheinmetall Automotive AG

    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Folke Heyer
    Karl-Schmidt-Straße
    74172 Neckarsulm
    Telefon: +49 7132 33-3140
    Fax: +49 7132 33-3150