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Generationen bei Rheinmetall

Wir legen Wert darauf, verschiedene Generationen in unserem Unternehmen zu vereinen. Dies bietet unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, sich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln und ihr Wissen auszutauschen.

Erfahren Sie von unseren Kolleginnen und Kollegen was  sie in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Generationen erleben.

Marina Minkow, Professional Talent Acquisition

„Obwohl wir ein Team mit vielen „Jungen“ sind, bekommen wir viel Verantwortung und Gestaltungsfreiraum – auch unsere Werkstudierenden.“

MARINA MINKOW

Professional Talent Acquisition

Sinnstiftende Aufgaben, Eigenverantwortung und eine starke Teamkultur – so beschreibt Marina Minkow ihr Arbeitsleben bei Rheinmetall. In ihrer Funktion ist sie nah an den Menschen, insbesondere an Soldatinnen und Soldaten. Denn durch Messen und „Soldatentage“, bei denen sie Rheinmetall bei Soldatinnen und Soldaten vorstellt, erhält sie besondere Einblicke in die Bundeswehr.

Vertrauen als Grundlage

Was sie jeden Tag schätzt, ist das Vertrauen innerhalb des Teams. Eigenständiges Arbeiten, das Einbringen eigener Ideen und konstruktives Feedback gehören für sie selbstverständlich dazu. Gute Leistungen werden gesehen und kommuniziert, Herausforderungen gemeinsam gelöst. Dieses Umfeld motiviert und gibt Sicherheit.

Generationenübergreifende Zusammenarbeit

Die Altersstruktur in ihrer Abteilung erlebt Marina als Bereicherung, nicht als Trennlinie:

„Obwohl wir ein Team mit vielen „Jungen“ sind, bekommen wir viel Verantwortung und Gestaltungsfreiraum – auch unsere Werkstudierenden. Gleichzeitig gibt es erfahrene Kolleginnen und Kollegen, die ihr Wissen gerne teilen. Ich empfinde keine Spaltung zwischen den Altersgruppen.“

Wissenstransfer und Zusammenarbeit erfolgen auf Augenhöhe. Freundschaftliche Grüppchen entstehen unabhängig vom Alter – entscheidend ist die Persönlichkeit, nicht das Geburtsjahr.

Kultur: Professionell und familiär zugleich

Trotz Konzernstruktur fühlt sich die Arbeit für Marina familiär an. Die Stimmung im Office beschreibt sie als offen, unterstützend und respektvoll.

„Es fühlt sich fast so an, als würde man mit Freunden arbeiten, anstatt nur mit Kolleginnen und Kollegen.“

Die Unternehmenswerte Respekt, Vertrauen und Offenheit werden aus ihrer Sicht durch ehrliche, transparente Kommunikation mit Leben gefüllt. Mitarbeitende werden einbezogen und können aktiv mitgestalten.

Warum geht sie gerne ins Büro?

Neben der sinnstiftenden Tätigkeit sind es auch die Rahmenbedingungen, die für sie stimmen – bis hin zur Möglichkeit, den eigenen Hund mitzubringen. Für Marina ist klar: Wenn Arbeit Spaß macht, Wirkung zeigt und das Umfeld stimmt, kommt man besonders gerne ins Büro.

„Rheinmetall ist ein Unternehmen, in dem Generationen voneinander lernen – das hat meinen Weg geprägt.“

OUSSAMA OULAD

Senior Sales Manager

Oussama Oulad ist seit seiner Ausbildung Teil von Rheinmetall – und hat eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen. Vom jungen Auszubildenden bis hin zur Führungskraft mit globaler Verantwortung zeigt sein Weg exemplarisch, wie stark individuelle Motivation und eine unterstützende Unternehmenskultur zusammenwirken können.

Was begeistert Sie an Ihrer Arbeit bei Rheinmetall?

Oussama schätzt besonders die Möglichkeit, in einem globalen Unternehmen mitzuwirken, das die Zukunft von Mobilität, Sicherheit und Innovation gestaltet. Die Kombination aus technischer Exzellenz und der Fähigkeit, sich immer wieder auf neue Herausforderungen einzustellen, motiviert ihn täglich.

Der Weg vom Trainee zur Führungskraft

Bereits früh erhielt Oussama die Gelegenheit, Verantwortung zu übernehmen und sich persönlich wie fachlich weiterzuentwickeln.

Seit seinem Start im Jahr 2011 hat er ein tiefes Verständnis für Abläufe und die Unternehmenskultur aufgebaut, 2019 seine erste Führungsaufgabe übernommen und heute arbeitet er in einer leitenden Rolle an globalen Projekten.

Eine besonders prägende Erfahrung war sein dreijähriger Aufenthalt in den USA, der seine internationale Perspektive und seine Führungsstärke vertieft hat.

Erfahrungen aus dem iMLP Entwicklungsprogramm

Der Austausch mit Teilnehmenden aus aller Welt eröffnete ihm neue Blickwinkel auf Führung. Die gemeinsamen Fallstudien machten deutlich, dass viele Herausforderungen in verschiedenen Regionen ähnlich sind. Das Programm förderte außerdem Selbstreflexion und die Anwendung von Leadership-Prinzipien auf echte berufliche Situationen.

Was schätzen Sie an Rheinmetall als Arbeitgeber?

Oussama Oulad hebt die einzigartige Kultur hervor, die Eigenverantwortung fördert und Mitarbeitenden echte Entwicklungschancen bietet. Fortschritt und kontinuierliche Verbesserung seien fest in der DNA des Unternehmens verankert – ohne den Menschen hinter der Rolle aus dem Blick zu verlieren.

Oussama Oulad´s Werdegang zeigt, welche Möglichkeiten entstehen, wenn persönlicher Einsatz auf eine Unternehmenskultur trifft, die Vertrauen schenkt, fördert und Perspektiven öffnet. Sein Beispiel verdeutlicht, was Rheinmetall Mitarbeitenden bieten kann: langfristige Entwicklung und die Chance, Zukunft aktiv mitzugestalten.

Chiara Kopp, Vertriebsinnendienst

„Jüngere Kolleginnen und Kollegen bringen neue Perspektiven ein, während erfahrene Mitarbeitende ihr Wissen teilen – genau dieser Mix macht die Zusammenarbeit so wertvoll.“

CHIARA KOPP

Vertriebsinnendienst

Der Einstieg ins Berufsleben prägt oft den weiteren Karriereweg. Bei Rheinmetall zeigt das Beispiel von Chiara Kopp, wie eine Ausbildung zur Grundlage für langfristige Entwicklung im Unternehmen werden kann.

Heute arbeitet sie als Mitarbeiterin im Vertriebsinnendienst am Standort Stockach. Ihr Weg begann jedoch mit einer Ausbildung zur Industriekauffrau – eine Zeit, in der sie das Unternehmen von Grund auf kennenlernen konnte.

Ein umfassender Einblick in das Unternehmen

Während ihrer zweijährigen Ausbildung durchlief Chiara Kopp verschiedene Abteilungen und erhielt so einen umfassenden Einblick in die betrieblichen Abläufe. Diese Zeit half ihr, Zusammenhänge zu verstehen und aktiv an unterschiedlichen Aufgaben mitzuarbeiten.

Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung wurde sie übernommen und begann ihre Tätigkeit im Vertriebsinnendienst. Da sie bereits ihre Abschlussarbeit im Vertrieb geschrieben hatte, gelang der Übergang in die Festanstellung besonders reibungslos.

Mit der Übernahme wuchs auch die Verantwortung. Neben den täglichen Aufgaben erhielt sie zunehmend die Möglichkeit, eigene Entscheidungen zu treffen und Prozesse mitzugestalten.

Entwicklungsmöglichkeiten und Weiterbildung

Ein wichtiger Faktor für Chiara ist die Förderung junger Mitarbeitender. Rheinmetall bietet verschiedene Weiterbildungsangebote, unter anderem über die Rheinmetall Academy.

Aktuell absolviert sie parallel zu ihrer Tätigkeit eine Weiterbildung zur geprüften Wirtschaftsfachwirtin bei der IHK Konstanz – mit Unterstützung ihres Arbeitgebers.

Diese Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen berufliche Perspektiven.

Zusammenarbeit und Unternehmenskultur

Mit rund 100 Mitarbeitenden am Standort Stockach ist das Unternehmen überschaubar organisiert. Für Chiara Kopp hat das einen klaren Vorteil: Die Wege sind kurz, die Kolleginnen und Kollegen kennen sich und unterstützen sich gegenseitig.

„Die Zusammenarbeit bei Rheinmetall ist von Hilfsbereitschaft und Vertrauen geprägt. Offenheit und gegenseitige Wertschätzung sind ein großer Bestandteil. Gerade in einem überschaubaren Team weiß man immer, an wen man sich wenden kann.“

Die Unternehmenskultur beschreibt sie als offen und wertschätzend. Vertrauen in die Mitarbeitenden zeigt sich auch darin, dass ihnen früh Verantwortung übertragen wird.

„Die Werte Respekt, Vertrauen und Offenheit gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden sehr gut umgesetzt. Schon kurz nach meiner Ausbildung durfte ich eigenständig Projekte analysieren und Verbesserungen umsetzen.“

Vielfalt als Stärke im Arbeitsalltag

Am Standort Stockach arbeiten Menschen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, Altersgruppen und kulturellen Perspektiven zusammen. Dieser Mix wird von Chiara als große Stärke erlebt.

„Jüngere Kolleginnen und Kollegen bringen neue Perspektiven ein, während erfahrene Mitarbeitende ihr Wissen teilen – genau dieser Mix macht die Zusammenarbeit so wertvoll.“

Der Austausch zwischen den Generationen und Kulturen trägt dazu bei, voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Mitgestalten in einer dynamischen Branche

Durch die hohe Nachfrage nach Produkten und die Entwicklung der Branche befindet sich Rheinmetall in einer Phase starken Wachstums. Für Mitarbeitende bedeutet das auch, aktiv an Veränderungen mitwirken zu können.

Für Chiara Kopp ist genau diese Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft mitzugestalten, ein wichtiger Motivationsfaktor in ihrem Berufsalltag.

Ihr Weg zeigt: Eine Ausbildung kann der Startpunkt für langfristige Entwicklung sein – wenn ein Unternehmen Vertrauen schenkt, Verantwortung ermöglicht und Weiterbildung unterstützt.

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„Bei Rheinmetall zählt nicht, woher jemand kommt oder wie man ist. Entscheidend ist, wie man zusammenarbeitet und voneinander lernt.“

DENNIS KAUPP

Facharbeiter Fertigung-Dienstleistung

Dennis Kaupp über seinen Weg bei Rheinmetall – Vom Soldaten zum Facharbeiter

Karrierewege verlaufen selten geradlinig. Für Dennis Kaupp, Facharbeiter im Bereich Fertigung-Dienstleistung bei Rheinmetall, führte der Weg vom Militär über eine Ausbildung in die Industrie.

Heute arbeitet er an Technologien, die später von Soldatinnen und Soldaten eingesetzt werden. Seine berufliche Erfahrung als ehemaliger Soldat verleiht seiner Arbeit dabei eine besondere Perspektive.

Ein neuer Weg nach der aktiven Dienstzeit

Nach seiner aktiven Zeit bei der Bundeswehr entschied sich Dennis Kaupp für eine Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme. Die Ausbildung bot ihm die Möglichkeit, ein vielfältiges Berufsfeld kennenzulernen und gleichzeitig an Produkten zu arbeiten, die ihm aus seiner früheren Tätigkeit vertraut sind.

Gerade dieser Perspektivwechsel – vom Anwender zur Entwicklung und Fertigung – begeistert ihn bis heute.

„Als ehemaliger Soldat weiß ich, wie wichtig zuverlässige Technik im Einsatz ist. Zu wissen, dass meine Arbeit dazu beiträgt, Kameradinnen und Kameraden bestmöglich auszurüsten, gibt meiner Tätigkeit eine besondere Bedeutung.“

Unterstützung beim Einstieg

Schon während der Ausbildung zeigte sich für Dennis Kaupp, wie vielfältig das Team am Standort ist. Die Auszubildenden kamen aus ganz unterschiedlichen Lebenssituationen: junge Schulabgänger, Studienabbrecher oder Quereinsteiger mit Berufserfahrung.

Trotz dieser Unterschiede entstand schnell ein starkes Gemeinschaftsgefühl.

„Bei Rheinmetall zählt nicht, woher jemand kommt oder wie alt er ist. Entscheidend ist, wie man zusammenarbeitet und voneinander lernt.“

Der gegenseitige Austausch und die Unterstützung untereinander halfen ihm, sich schnell im neuen Berufsfeld zurechtzufinden.

Unternehmenskultur und Zusammenarbeit

Am Standort Stockach arbeiten Menschen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Hintergründe zusammen. Für Dennis Kaupp ist diese Vielfalt ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsalltags.

Die Zusammenarbeit beschreibt er überwiegend als kollegial und freundschaftlich. Gleichzeitig profitieren Mitarbeitende von klaren Strukturen und Regelungen eines großen Konzerns.

Ein Beispiel für gelebte Werte sieht er im offenen Dialog zwischen Mitarbeitenden und Geschäftsführung. Mehrmals im Jahr finden gemeinsame Frühstücksrunden statt, in denen Fragen gestellt und Themen offen angesprochen werden können.

„Respekt und Vertrauen sind hier keine Schlagworte, sondern Grundlage der Zusammenarbeit.“

Perspektiven für die Zukunft

Auch wenn Dennis Kaupp seine Arbeit sehr schätzt, blickt er zugleich nach vorne. Besonders für Fachkräfte in der Produktion könnten zusätzliche Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten neue Perspektiven eröffnen.

„Solche Angebote würden es ermöglichen, noch stärker Verantwortung zu übernehmen und sich innerhalb des Unternehmens weiterzuentwickeln.“

Eine Aufgabe mit Sinn

Für Dennis Kaupp verbindet seine Arbeit mehrere Aspekte: eine fundierte Ausbildung, ein starkes Team und die Möglichkeit, an Technologien zu arbeiten, die einen konkreten Zweck erfüllen.

Sein Weg zeigt, wie vielfältig berufliche Entwicklung sein kann – und wie wichtig ein Arbeitsumfeld ist, das Zusammenarbeit, Respekt und Engagement fördert.

Veneta Karst, Auszubildende im Customer Service

„Ich finde es schön, wenn man sein Wissen teilen kann, egal wie lange man schon im Unternehmen ist.“

VENETA KARST

Auszubildende im Customer Service

Veneta Karst ist Auszubildende zur Industriekauffrau bei Rheinmetall. Sie absolviert ihre Lehre bei der KS Gleitlager GmbH in Rot und kann sich sehr gut vorstellen, nach ihrer Ausbildung im Konzern zu bleiben. Veneta hebt insbesondere das tolle Team vor Ort hervor und lobt die angenehme Arbeitsatmosphäre. Zudem sieht sie gute Entwicklungsmöglichkeiten für sich und hat das Gefühl, hier langfristig wachsen zu können.

Sie wurde uns als engagierte Auszubildende vorgestellt. Daher haben wir sie gefragt, wie sie die Ausbildung und die Zusammenarbeit mit älteren und jüngeren Kolleginnen und Kollegen bei Rheinmetall erlebt.

Der Rat einer älteren Kollegin oder eines älteren Kollegen hat mir schon in einigen Situationen geholfen. Durch ihre langjährige Berufserfahrung und ihr Fachwissen, konnten sie mir oft hilfreiche Tipps geben. Zum Beispiel habe ich von einer älteren Kollegin gelernt, wie ich bestimmte Aufgaben effizienter erledigen kann und worauf ich in stressigen Situationen achten sollte. Ihre Erfahrung hat mir geholfen, sicherer zu werden, Zusammenhänge zu verstehen oder herausfordernde Aufgaben zu bewältigen.

Der Austausch ist aber beiderseits bereichernd. Auch sie kann die Kolleginnen und Kollegen unterstützen.

Gerade bei digitalen Themen, wie zum Beispiel neuen Programmen, Excel-Funktionen oder unserer internen Software, konnte ich schon häufig unterstützen. Ich finde es schön, wenn man sein Wissen teilen kann, egal wie lange man schon im Unternehmen ist.

Dabei ist für sie die Arbeit mit Kolleginnen und Kollegen aller Generationen eine Freude. 

Ich arbeite gerne mit beiden Gruppen zusammen. Ältere Kolleginnen und Kollegen bringen viel Ruhe und Fachwissen mit, während jüngere oft neue Ideen und frischen Wind mitbringen. Ich finde, die Mischung macht´s. Dadurch entsteht ein gutes Arbeitsklima, in dem man viel voneinander lernen kann.

An ihrer Ausbildung gefällt Veneta besonders gut, dass sie in viele verschiede Abteilungen Einblicke gewinnt. So kann sie nicht nur praktische Erfahrungen sammeln und ihr Fachwissen aufbauen, sondern auch herausfinden, was ihr am meisten liegt. Außerdem findet sie es gut, dass sie ernst genommen und wertgeschätzt wird; und dass sie eigenverantwortlich arbeiten darf.

Randy Foster – Rheinmetall Group Coordinator Vocational Training

„Intergenerational heißt nicht, dass die Älteren die Jungen verstehen müssen. Es geht in beide Richtungen. Vertrauen, Respekt und echtes Interesse machen den Unterschied.“

RANDY FOSTER

Group Coordinator Vocational Training 

Wenn Randy Foster über seine Arbeit spricht, leuchten seine Augen. „Ich liebe meinen Job“, sagt er ohne Zögern. „Ich habe die Chance, einen Meilenstein im Berufsleben junger Menschen positiv mitzugestalten – dann habe ich etwas Gutes getan.“

Seit vielen Jahren begleitet er Auszubildende und Dualstudierende durch ihre ersten Schritte im Unternehmen. Dabei erlebt er, wie sehr sich die Generationen voneinander unterscheiden – und wie viel gegenseitiges Verständnis es braucht, um erfolgreich zusammenzuarbeiten.

„Der 16-Jährige von heute ist nicht mehr der von früher“

Foster urteilt nicht, er beobachtet den Wandel im Ausbildungssystem hautnah: „Früher war die Qualität der Bewerberinnen und Bewerber schulisch oft besser. Die Ausbildungsreife kommt heute später. Junge Frauen sind häufig selbstständiger und strukturierter. „Wenn ich sehe, wie sich Mädchen in technischen Berufen behaupten, ist das großartig“, sagt er.

„Die jüngere Generation legt einfach auf andere Themen Wert.“ Für ihn gilt: Man muss die Sprache der jungen Generation verstehen können, ohne sie zu imitieren. „Es soll ja Unterschiede geben“, sagt er lachend.

Zwischen Handyverbot und Tabletkompetenz

Ein Dauerthema: das Smartphone. „Früher war bei uns Handyverbot. Heute ist das Handy Werkzeug und Feindbild Nummer eins“. Forster sieht darin keinen Widerspruch, sondern eine Aufgabe: „Wir müssen lernen, wie man Regeln gemeinsam festlegt. Vertrauen ist der Schlüssel.“

Gerade im Ausbildungsmarketing setzt er darauf, die jungen Leute selbst einzubinden: „Unsere Azubis und Studierenden wissen am besten, wo und wie man neue Talente erreicht. Warum also nicht sie an den Tisch holen?“

Sinn, Spaß und Sicherheit

Für Foster steht fest: Motivation entsteht nicht durch Boni, sondern durch Sinn und Miteinander. „Was nichts kostet, ist oft das Wertvollste: den Spaßfaktor geben. Wenn junge Menschen gerne zur Arbeit kommen, liegt das an guten Kollegen und Vorgesetzten, die zuhören, den richtigen Weg zeigen und Sicherheit geben.“

Sicherheit bedeutet für ihn nicht Stillstand, sondern Perspektive. „Jeder Ausbilder und alle Ausbilderinnen machen alles möglich, um Sicherheit für die Zukunft zu geben. Viele unserer Azubis entwickeln sich enorm – machen Abitur, studieren dual, übernehmen Verantwortung.“

Vom Autoritätsprinzip zur Augenhöhe

Die Ausbildungslandschaft hat sich verändert – und mit ihr die Rolle der Ausbildungsbetrieb. „Früher waren das oft ältere Mitarbeitende, kurz vor der Rente. Heute ist das Team deutlich jünger. Alter ist nur eine Zahl“, sagt Foster. Entscheidend sei der Umgang: „Respekt bekommt, wer Respekt gibt. Nicht herab oder herauf, sondern auf Augenhöhe.“

Vertrauen, Vielfalt und Vorbilder

Im Alltag arbeitet Foster mit vielen Frauen zusammen – die Ausbildung ist längst keine Männerdomäne mehr. „In meinem Bereich ist das sehr ausgewogen. Zahlreiche Berufe werden heute von Frauen ausgebildet. Technische Berufe sind zwar oft männlich geprägt, aber wir haben tolle junge Frauen als Industriemechanikerinnen oder IT-Auszubildende.“

„Wenn wir positive Beispiele zeigen, zieht das automatisch andere an. Es geht darum, Mut zu machen.“

„Mit dem, was ich habe, das Beste daraus machen“

Dieser Satz begleitet ihn. „Zufriedenheit hält länger als Glück – Glück ist kurz, Zufriedenheit bleibt.“ Foster lebt diesen Gedanken jeden Tag. Ob in der Werkstatt, im Bewerbungsgespräch oder im Austausch mit Ausbildern und Ausbilderinnen aus anderen Standorten – er sucht das Verbindende.

Sein Fazit: „Intergenerational heißt nicht, dass die Älteren die Jungen verstehen müssen. Es geht in beide Richtungen. Wenn man die coolsten Typen zu Verbündeten macht, hat man schon gewonnen.“

Carsten Johns, Betriebsratsvorsitzender

„Geteilte Erfahrungen machen alle besser.“

CARSTEN JOHNS

Betriebsratsvorsitzender

Inwiefern hat Ihnen der Rat einer älteren Kollegin oder eines älteren Kollegen geholfen?

Mir macht es täglich bei Rheinmetall Spaß, in verschiedenen Altersgruppen Erfahrungen und Tipps sammeln zu können und für andere auch Tippgeber sein zu dürfen.

Wie konnten Sie einer älteren Kollegin oder einem älteren Kollegen mit Ihrem Wissen helfen?

Je mehr gefragt wird, desto mehr Verständnis kommt füreinander auf - das macht uns hier stark. Jeder ist Profi im eigenen Gebiet - unabhängig vom Alter. Geteilte Erfahrungen machen jeden besser.

Arbeiten Sie lieber mit älteren oder jüngeren Kolleginnen und Kollegen zusammen und warum?

In meinem täglichen beruflichen Umfeld als Betriebsratsvorsitzender habe ich viel Kontakt mit jüngeren und älteren Kolleginnen und Kollegen. Da es in der Betriebsratsarbeit sowohl um eine gute Ausbildung als auch um Erfahrungen geht, kann ich "frischeren" Betriebsrätinnen und Betriebsräten durch meine Erfahrung häufig gute Gedankenanstöße geben und Erfahrungen teilen. Im Bereich der Beratung helfe ich täglich mit Sachverstand und Erfahrung.

Julia Rieck, Senior Specialist Global ATS / Digital Onboarding

„Es ist mir wichtig, mit Menschen unterschiedlicher Altersgruppen zusammenzuarbeiten, um von unterschiedlichen Perspektiven und Fähigkeiten zu profitieren.“

JULIA RIECK

Senior Specialist Global ATS / Digital Onboarding

Inwiefern hat Ihnen der Rat einer älteren Kollegin oder eines älteren Kollegen geholfen?

In vielerlei Hinsicht. Man profitiert zum Beispiel von der Expertise, Lebenserfahrung und Weisheit erfahrener, älterer Kolleginnen und Kollegen.

Wie konnten Sie einer älteren Kollegin oder einem älteren Kollegen mit Ihrem Wissen helfen?

Als zum Beispiel ein älterer Kollege Interesse an meiner Fachkompetenz gezeigt hat, konnte ich mit vollem Respekt in eine Art Mentoring-Beziehung eintreten und Ratschläge und Unterstützung anbieten.

Arbeiten Sie lieber mit älteren oder jüngeren Kolleginnen und Kollegen zusammen und warum?

Sowohl als auch! Jüngere bringen oftmals frische Ideen und Technologiewissen mit, während Ältere mehr Erfahrung und Weisheit mitbringen. Demnach ist es für mich wichtig mit Menschen verschiedener Altersgruppen zusammenzuarbeiten, um vielfältige Perspektiven und Fähigkeiten zu nutzen.

Alexandra Flaig, Customer Contract Manager

„Ich denke, dass ein Team immer eine gesunde Mischung aus allen Generationen sein sollte.“

ALEXANDRA FLAIG

Customer Contract Managerin

Inwiefern hat Ihnen der Rat einer älteren Kollegin oder eines älteren Kollegen geholfen?

Der Rat älterer Kollegen hat mir besonders beim Bewältigen komplexer Aufgaben geholfen. Mit ihrer Berufserfahrung und Expertise konnten Sie mir schon oftmals gute Tipps und Tricks geben. Dadurch konnte ich verschiedene Aufgaben schneller und auch viel zielführender erledigen.

Wie konnten Sie einer älteren Kollegin oder älterem Kollege mit ihrem Wissen helfen?

Ich konnte ältere Kolleginnen und Kollegen vor allem bei technischen Fragen unterstützen, wie beispielsweise die effektivere Nutzung von Excel oder Word. Dadurch konnte auch ich dazu beitragen, dass manche Aufgaben nun schneller und zielführender erledigt werden können.

Arbeiten Sie lieber mit älteren oder jüngeren Kolleginnen und Kollegen zusammen und warum?

Meiner Meinung nach hat beides seinen Charme. Sowohl die Arbeit mit älteren als auch mit jungen Kolleginnen und Kollegen macht mir Spaß. Ich finde das ein Team immer ein gesunder Mix aus allen Generationen sein sollte. Die Älteren haben die notwendigen Fachkenntnisse und Expertise und die Jungen haben oftmals neue, gute Ideen, wie verschiedene Prozesse optimiert werden können.

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Unsere Mitarbeitenden aus verschiedenen Generationen sollen sich bei uns wohlfühlen. Daher bieten wir ihnen:

  • Individuelle externe und interne Weiterbildungsmöglichkeiten in der Rheinmetall Academy
  • Flexible Arbeitsstunden 
  • Rabatte
  • Betriebliche Altersversorgung
  • Aktienkaufprogramm
  • Digitales Onboarding
  • Betriebliches Gesundheismanagement

"Ein systematisches internationales Gesundheitsmanagement als essentieller Bestandteil einer zukunftsorientierten Unternehmensstrategie und -kultur leistet einen bedeutenden Beitrag zur Leistungsfähigkeit und Erfolg eines Unternehmens.

Gesunde, motivierte und zufriedene Mitarbeiter können ihre Fähigkeiten in vollem Maße einbringen und die beruflichen und privaten Anforderungen besser in Balance bringen.

Im Fokus von Corporate Health Solutions steht dabei ein ganzheitlicher, bedürfnisorientierter Ansatz, der den individuellen Erfordernissen der Mitarbeiter gerecht wird."

CAROLINE-ANN SCHMITZ

Vice President Corporate Health Solutions

Caroline-Ann Schmitz, Vice President Corporate Health Solutions

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