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Schulterblick "Integrated Logistics Support" 

Was steckt dahinter?

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Wir dürfen den Head of Integrated Logistics Support (ILS) der Flugsimulation bei der Rheinmetall Electronics GmbH am Standort in Bremen, Stefan Techentin, zum Interview begrüßen. Er wird uns auf eine Reise in seinen Bereich mitnehmen und uns in die aufregende Welt des ILS eintauchen lassen.

Vielen Dank für Ihre Zeit, Herr Techentin. Können Sie uns bitte zunächst einen kurzen Überblick darüber geben, was ILS bedeutet und wie diese Thematik in Ihrem Bereich zum Tragen kommt?

Stefan Techentin: Eigentlich sprechen wir mittlerweile mehr von IPS. IPS steht für In Product Support und teilt sich in ILS (Integrated Logistics Support) und ISS (In Service Support) auf.

ILS startet in der Entwicklungsphase und endet mit der Auslieferung des Produktes bzw. endet mit der Übergabe an den Kunden. In der ILS Phase legen wir den Grundstein für die spätere Service Phase, dieser Prozess läuft entwicklungsbegleitend und deckt die folgenden Felder ab, wie z.B.:

  • Log. Analysen
  • Ermittlung des Ersatzteilbedarfs
  • Instandhaltungskonzept
  • Externe technische Kundendokumentation
  • Training
  • Obsoleszenzmanagementkonzept
 

Der ISS Prozess startet nach Übergabe an den Kunden und deckt alle Leistungen ab, die wir im Bereich Service anbieten z.B.:

  • Hotline Support und Ticketsystem
  • Obsoleszenzmanagement
  • Zusätzliche Schulungen für den Nutzer
  • Wartungen und Reparaturen vor Ort
  • Ersatzteilservice (Reparaturen und wieder Auffüllung des Bestandes vor Ort)
Bitte erläutern Sie noch etwas genauer: Was macht Ihr Bereich konkret?

Stefan Techentin: Sehr gerne, mein Bereich ist in der Flugsimulation bzw. zukünftig in der Domäne Luft angesiedelt. Gemeinsam mit meinem Team kümmern wir uns um alle Belange, die die Themen ILS und ISS für die Projekte und Produkte in der Flugsimulation sowie in Teilen auch Projekte außerhalb der Flugsimulation in anderen Bereichen der Rheinmetall Electronics GmbH umfassen. In unseren Aufgabenbereich fallen z.B.:

  • Logistische Analysen
  • Koordination und Planung der Dokumentationserstellung unserer Kundendokumentation
  • Ausbildung und Training
  • Obsoleszenzmanagement
  • In Service Support
Wie sieht so ein Arbeitsalltag bei Ihnen aus, wie können wir uns das vorstellen?

Stefan Techentin: Der Arbeitsalltag ist recht lebendig. Durch die unterschiedlichen Themenfelder gibt es neben den Analysetätigkeiten an unseren Produkten auch einen hohen Abstimmungsbedarf mit den am Projekt beteiligten Kolleginnen und Kollegen sowie Unterauftragnehmenden. Zusammengefasst haben wir einen guten Mix aus Arbeiten am Schreibtisch, am Produkt und Abstimmungen im Projektteam. 

Wie sind Sie zum ILS Management gekommen? Was mussten Sie dafür mitbringen und warum würden Sie sagen, dass es der beste Job der Welt ist?

Stefan Techentin: Ich habe 2008 bei der Rheinmetall Technical Publications GmbH als technischer Redakteur angefangen und habe mich dann immer weiter in die ILS Themen, wie z.B. die logistischen Analysen, eingearbeitet bis ich dann 2018 bei der Rheinmetall Electronics GmbH als ILS-Manager angefangen habe.

Das unfassbar dynamische Arbeitsumfeld und insbesondere die enge Zusammenarbeit und der kontinuierliche Austausch mit den unterschiedlichsten Menschen machen die Tätigkeit als ILS Manager für mich besonders. Durch die projektbasierte Tätigkeit bietet ILS ebenfalls Raum für die Arbeit direkt am Produkt, welche durchaus mit weltweiten Dienstreisen verbunden werden kann. All diese genannten Aspekte führen dazu, dass die Tätigkeit als ILS Manager niemals für Langeweile sorgt und für mich der beste Job der Welt ist.

Das Interview führte Cheyenne Korreck, Senior Specialist Talent Acquisition

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