10.06.2026 | Pressemitteilung
ILA 2026: Caracal mit Remote Controlled Weapon Station
Keyfacts
- Flexible Spezialkräfte-Plattform: Hochmobiles 4x4-Fahrzeug mit 1.200 kg Zuladung für variable Gefechtsrollen
- Mobile Drohnenabwehr: Detektiert und bekämpft Kleinstdrohnen per RCWS 100-Waffenstation
- Radar und Vernetzung: Optionales AESA-Radar bis 700 Meter Reichweite und digitale NATO-Standard-Integration
Mit dem Caracal präsentiert Rheinmetall eine hochmobile 4x4-Plattform, die exakt auf die extremen Anforderungen von Luftlande- und Spezialkräften abgestimmt ist. Das Fahrzeug vereint maximale taktische Beweglichkeit, eine niedrige Silhouette und skalierbaren Schutz mit herausragender missionsspezifischer Flexibilität. Die Luftlandeplattform lässt sich für unterschiedlichste Einsatzrollen konfigurieren. Das Spektrum reicht vom klassischen Truppentransporter über spezialisierte Führungsvarianten bis hin zum schwer bewaffneten Gefechtsfahrzeug mit lafettengestützten Waffenstationen oder Panzerabwehrlenkwaffen (ATGM). Mit einer Zuladung von bis zu 1.200 Kilogramm und einem universellen Schienensystem ist der Caracal optimal für schnelle Verlegeoperationen sowie Aufklärungs- und Kampfaufträge anpassbar.
In der Variante Caracal cUAS (Counter-Unmanned Aerial Systems) erweitert Rheinmetall das Portfolio um eine schlagkräftige Komponente zur mobilen Abwehr von Bedrohungen aus der Luft. Ausgestattet mit der fernbedienbaren Waffenstation RCWS 100 und modernsten elektrooptischen Sensoren detektiert und bekämpft das System Kleinst- und Mikrodrohnen bei Tag und Nacht. Für eine frühzeitige Aufklärung lässt sich die Plattform optional mit einem AESA-Radar ausrüsten, das Mikrodrohnen auf Distanzen von über 700 Metern zuverlässig erfasst. Dank einer vollständig digitalisierten Systemarchitektur nach dem NATO-Standard NGVA (NATO Ground Vehicle Architecture) ist der Caracal nahtlos in moderne Führungs- und Einsatzverbünde integrierbar. Das Gesamtsystem eignet sich damit ideal für den Schutz beweglicher Verbände, die Sicherung kritischer Infrastruktur sowie die Begleitung von Konvois im Einsatz.
