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Arbeitsschutz und Sicherheit

Rheinmetall ist sich der Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern bewusst und achtet auf ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld. Die Gesundheitsförderung soll dazu beitragen Arbeitsplätze so zu gestalten, dass gesundheitsgerechtes Arbeiten und gesundheitsbewusstes Verhalten am Arbeitsplatz gewährleistet sind. Rheinmetall hat den Anspruch, Risiken und Gefahren, die zu einer möglichen Beeinträchtigung der Gesundheit und Sicherheit von Mitarbeiter führen könnten, so weit wie möglich zu minimieren.

Global Operational Safety bildet die zentrale Arbeitsschutzstruktur im Konzern, die innerhalb der Compliance-Organisation von Rheinmetall angesiedelt ist. Dadurch wird in Zeiten von Transformation und Wachstum die konzernweite Harmonisierung im Bereich Arbeitssicherheit angestrebt. Hierzu fokussiert sich der Arbeitsschutz auf drei Kernthemen: Netzwerke, Strategien und Digitalisierung.

Ein Bestandteil des Arbeitsschutzes an den operativen Standorten von Rheinmetall ist die Zertifizierung nach der ISO 45001 Norm, welche die Anforderungen an ein wirksames und effektives Arbeitsschutzmanagementsystem beschreibt. Ein Baustein zur Förderung der Arbeitssicherheit ist daher die Implementierung eines Managementsystems der operativen Einheiten gemäß ISO 45001 Norm.

Ergänzend zum bestehenden Arbeitsschutzmanagementsystem wurden im Geschäftsjahr Audits als präventive Maßnahme im Arbeitsschutz durchgeführt. Die Audits umfassten Komponenten aus den Bereichen Erste Hilfe, Brandschutz, Unterweisungen, Gefahrstoffe, Produktionssicherheit und weiteren operativen Ansätzen. Jede Konzerngesellschaft hat Gesetze und behördliche Auflagen einzuhalten und muss nachweisen, dass die entsprechenden Pflichten stets personell adressiert und ihre Umsetzung dauerhaft gesichert ist. 

Arbeitsplätze werden nach gesetzlichen und allgemein anerkannten arbeits- und sicherheitstechnischen Vorgaben eingerichtet, sodass Tätigkeiten möglichst unfallfrei und belastungsarm ausgeführt werden können. Dies wird durch kontinuierliche Verbesserungen der Arbeitsumgebung erreicht, zum Beispiel durch geeignete Arbeitsmittel in Form von ergonomischen Hilfsmitteln oder persönlicher Schutzausrüstung.

Auf Basis abstrakter Datenanalysen und im Dialog mit den Verantwortlichen auf Standortebene hat Rheinmetall ein Verständnis für die Gefährdungen bestimmter Tätigkeiten und Standorte erlangt. Lokale Audits, Auswertungen von Branchenrisiken, die Zusammenarbeit im Rahmen eines divisionsübergreifenden Arbeitskreises sowie der Austausch mit Verbänden tragen zu einer Weiterentwicklung dieses Verständnisses bei. Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren sind typischerweise in höherem Maße für Arbeitskräfte an Produktionsstandorten relevant.

Die Bedeutung der Arbeitssicherheit für Rheinmetall wird durch die Berücksichtigung der Lost Time Incident Rate (LTIR) im Rahmen der Vergütung der Vorstandsmitglieder und des oberen Führungskreises seit dem Jahr 2022 unterstrichen.

Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle im Jahr 2025 unter den Arbeitnehmern beträgt 454 (Vorjahr: 386). Die Unfallhäufigkeitsrate liegt bei 9,1 (Vorjahr: 8,9). Die Angabe beruht auf einer Schätzung der Ist-Arbeitsstunden der Arbeitnehmer. Hierfür wurden im Vergleich zum Vorjahr die Soll-Arbeitsstunden um Urlaubstage, Krankheitstage und Feiertage bereinigt.

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