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Corporate Social Integrity bei Rheinmetall

Corporate Social Integrity bei Rheinmetall

Rund 44.000 Menschen haben bei Rheinmetall vor allem eines gemeinsam, eine große Begeisterung für Technologie. Neben dieser Gemeinsamkeit gibt es aber auch Unterschiede in einem weltweiten Technologiekonzern. Als Arbeitgeber ist es uns wichtig, für alle Beschäftigten ein förderndes und motivierendes Arbeitsumfeld zu schaffen.

Sie möchten mehr erfahren? Wir freuen uns, Ihnen mehr zu berichten!

„Mich begeistert bei Rheinmetall im Arbeitsalltag der offene und respektvolle Dialog. Wir fördern den offenen und interkulturellen Austausch. Denn alle können etwas voneinander lernen.“
MONICA WERTHEIM

Head of Global HR Operations

Monica Wertheim, Head of Global HR Operations
Monica Wertheim, Head of Global HR Operations

Wir sind fest davon überzeugt, dass Chancengleichheit die Grundlage für eine faire und erfolgreiche Zusammenarbeit ist. Deshalb schaffen wir ein Arbeitsumfeld, in dem alle Mitarbeitenden die gleichen Chancen erhalten. Nur gemeinsam können wir unsere Ziele erreichen und eine starke Einheit bilden.

Was uns verbindet, sind die Werte, auf denen wir aufbauen: Respekt, Vertrauen und Offenheit. Sie sind die Grundlage unserer Zusammenarbeit und der Schlüssel zu einer Kultur, in der sich jede und jeder geschätzt und unterstützt fühlt. 

Wir übernehmen Verantwortung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so dass alle die gleichen Entwicklungsmöglichkeiten haben. Alle Perspektiven, Erfahrungen und Persönlichkeiten tragen wesentlich zu unserem gemeinsamen Erfolg bei. Das ist ein großer Vorteil unseres internationalen Unternehmens.

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen hat Rheinmetall erneut ein starkes Zeichen für Teilhabe und Barrierefreiheit gesetzt. In diesem Video zum Corporate Event zeigen persönliche Statements und Eindrücke, was diesen Tag besonders gemacht hat.

Live in der Konzernzentrale in Düsseldorf 

Gemeinsam mit Borussia Düsseldorf zeigten Paralympics-Siegerin Sandra Mikolaschek und weitere Gäste eindrucksvoll, welche Dynamik, Präzision und Leidenschaft im Para-Tischtennis stecken. Unsere Mitarbeitenden konnten sich selbst an der Tischtennisplatte beweisen – und im persönlichen Austausch wertvolle Einblicke in den Alltag von Para-Sportlern gewinnen.

Digital an weiteren Standorten

Parallel dazu stießen Online-Vorträge zu Themen wie unsichtbare Behinderungen, Neurodivergenz und Perspektivenvielfalt im Arbeitsalltag auf großes Interesse. Auch unsere Nachwuchskräfte bezogen klar Position für Fairness, Respekt und Offenheit – sichtbar in einem eigenen Videobeitrag.

Mit der Unterstützung der internationalen Kampagne #PositivelyPurple – mit lila Banner auf LinkedIn und beleuchteter Konzernzentrale – wurde das Engagement auch nach außen sichtbar.

Menschen sehen, hören, wertschätzen – und Rahmenbedingungen schaffen, in denen alle ihre Stärken einbringen können. Darauf kommt es an.

Matthias Pape, Konzernschwerbehindertenvertretung
Matthias Pape, Konzernschwerbehindertenvertretung

„Sie können Rheinmetall vertrauen, dass sie niemals auf Grund ihrer Einschränkungen benachteiligt oder gar entlassen werden. Im Gegenteil. Sie können Unterstützung erfahren, sei es durch die Schwerbehindertenvertretung oder Vorgesetzte.“

MATTHIAS PAPE

Konzernschwerbehindertenvertretung

Matthias Pape ist kein Mensch, der still danebensteht. Schon seit seiner Jugend engagiert er sich im Ehrenamt – ob im Vereinsleben, im Ortsbeirat oder als Ortsvorsteher. Doch erst mit der Geburt seiner zweiten Tochter, die mit einer Behinderung zur Welt kam, wurde Teilhabe für ihn zu einer Herzensangelegenheit. „Ab diesem Moment war das Thema nicht mehr abstrakt. Ich wusste: Ich will etwas bewegen – für meine Tochter, für andere, für unser Miteinander.“

Seit 2010 ist er Betriebsratsmitglied, zwei Jahre später übernahm er die Rolle des Schwerbehindertenvertreters am Standort Kassel. 2015 folgte der nächste Schritt: Pape wurde Teil der Konzern-Schwerbehindertenvertretung (KSBV) von Rheinmetall. Heute ist er hauptamtlich für die Belange von Mitarbeitenden mit Behinderung zuständig – und setzt sich mit großem persönlichen Einsatz dafür ein, dass Teilhabe nicht nur ein Konzept, sondern gelebte Realität wird.

„Was mich antreibt? Wenn ich sehe, dass unsere Arbeit das Leben von Kolleginnen und Kollegen wirklich verbessert. Ein angepasster Arbeitsplatz, ein erfolgreicher Antrag auf Gleichstellung – das sind für mich keine Formalien, sondern konkrete Verbesserungen für echte Menschen“, sagt Pape. Besonders stolz ist er darauf, dass in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte erzielt wurden: So wurde unter anderem eine konzernweite Vereinbarung abgeschlossen, die über gesetzliche Anforderungen hinausgeht. Auch ein Leitfaden für Beschäftigte mit Behinderung wurde etabliert – ein wichtiges Hilfsmittel für Orientierung und Unterstützung im Alltag.

Trotzdem sieht Pape noch viel Potenzial – vor allem, wenn es um strukturelle Sichtbarkeit und Führungskultur geht: „Es gibt viele Vorgesetzte, die sehr sensibel und offen mit dem Thema umgehen. Aber es gibt auch Unsicherheiten, teils sogar Vorbehalte. Das zeigt uns: Aufklärung ist ein Dauerthema. Teilhabe ist kein Projekt mit Enddatum, sondern ein kontinuierlicher Prozess.“

Ein wachsendes Problem sieht Pape darin, dass viele langjährige Mitarbeitende mit Behinderung altersbedingt in den Ruhestand wechseln, während auf der anderen Seite die Neueinstellungen nicht im selben Maße Menschen mit Einschränkungen erfassen. Die Folge: Die Schwerbehindertenquote im Unternehmen ist rückläufig. Für Pape ist das kein Grund zur Resignation, sondern ein klarer Handlungsauftrag: „Wir müssen uns stärker darum bemühen, junge Menschen mit Behinderung in unsere Ausbildungsprogramme zu holen. Der Einstieg ist entscheidend.“

International ist die Schwerbehindertenvertretung bei Rheinmetall derzeit nicht strukturell vernetzt. Für Pape ist das ein offenes Feld – bislang ungenutzt, aber mit Perspektive: „Wir könnten viel voneinander lernen, auch über Landesgrenzen hinweg.“

Ein zentrales Anliegen bleibt für ihn die Schaffung eines vertrauensvollen Umfelds. Viele Mitarbeitende mit Behinderung zögern, ihre Einschränkungen offen anzusprechen – aus Angst vor Stigmatisierung. Pape will diese Ängste abbauen: „Rheinmetall steht für Teilhabe. Niemand wird hier aufgrund seiner Einschränkungen benachteiligt – im Gegenteil: Wir wollen unterstützen, ermutigen und fördern.“

„Meine Schwerhörigkeit ist keine Schwäche, sondern eine Stärke. Sie hat mich gelehrt, offen und selbstbewusst zu sein, und zeigt, dass Anderssein nichts Negatives ist -  es ist eine Quelle des Stolzes und der Kraft.“
CARINA SEMBRITZKI

Internal Auditor

Carina Sembritzki, Internal Auditor
Carina Sembritzki, die seit 2021 im Team Internal Audit von Tatjana Hauner bei Rheinmetall tätig ist, ist Teil unseres Teams. Ihre Schwerbehinderung - an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit – hat sie seit ihrem zweiten Lebensjahr. Sie geht mit dieser Besonderheit offen um und zieht daraus Rückschlüsse, die für alle bedeutsam sind.

„Natürlich gibt es im Alltag Situationen, in denen ich besondere Herausforderungen meistern muss. Gespräche bei vielen Hintergrundgeräuschen z.B. in der Kantine oder Telefonate ins Ausland gehören dazu. Dennoch sehe ich dies nie als etwas Negatives an, sondern vielmehr als "Etwas" von dem man viel über sich selber, aber auch über andere Menschen lernen kann.

Ich rufe mir immer wieder ins Gedächtnis, dass meine Schwerhörigkeit für andere nicht so präsent und offensichtlich ist, wie für mich. Es hilft hier, besonders offen damit umzugehen und führt auch zu netten und interessanten Gesprächen. Dies bringt Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein mit sich.“

Rheinmetall ist mit diesem Thema sehr liberal umgegangen. Es wurde erst bei der Einstellung danach gefragt, was notwendig ist, um vernünftig arbeiten zu können. Hierzu gehört ein Headset und ein Büro, in dem kein Grundrauschen herrscht.

„Ehrlich gesagt war dies sonst nie ein Thema,“ berichtet sie.

„Zu der eigenen Behinderung zu stehen, bedeutet gleichzeitig auch, zu sich selber zu stehen. Nur wenn man offen kommuniziert, was man braucht, kann einem geholfen werden. Das ist die Voraussetzung dafür, dass Lösungen gefunden werden. Wenn man nicht gut "hört" oder in einem Gespräch nicht folgen kann, ist es hilfreich, die Personen darauf aufmerksam zu machen und es offen zu kommunizieren. Menschen nehmen mich bewusster war, sprechen dann zum Beispiel lauter und langsamer, was für mich einen sehr hohen Effekt, da es mir den Alltag vereinfacht. Und wie bereits oben angedeutet, wenn man schwierige Situationen meistert, bringt dies viel Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen mit sich.“

Eine richtige „Unternehmenskultur für Menschen mit Schwerbehinderungen" nimmt sie bei Rheinmetall (noch) nicht wahr. Es ist zwar bekannt, dass es Schwerbehindertenvertretungen im vorgeschriebenen Rahmen gibt, darüber hinaus sind aber wenige Details bekannt.

Carina Sembritzki hätte viele Ideen. „Ein gemeinsames Netzwerk, in den Austausch gehen, sich gegenseitig unterstützen, bei Neueinstiegen vielleicht sogar einen Buddy zur Verfügung stellen und und und...Ideen habe ich viele!“

Ihre Schwerhörigkeit definiert nicht ihre Grenzen, sondern ihre Möglichkeiten. Sie hat gelernt, stolz auf ihre Individualität zu sein und mit Selbstvertrauen ihren Weg zu gehen. Und sie inspiriert mit diesem Interview hoffentlich viele Menschen, innerhalb und außerhalb von Rheinmetall, offen und selbstbewusst ihren Weg zu gehen. 

Ruben, Jahrespraktikant HR
Ruben, Jahrespraktikant HR

„Den Menschen hinter der Behinderung wahrnehmen – das ist für mich echte Unterstützung.“

RUBEN

Jahrespraktikant HR

Vom Schulpraktikum zum Jahrespraktikum – und bald zur Ausbildung?

Was hat sich für ihn persönlich seit dem Pflichtpraktikum bei Rheinmetall am stärksten verändert – beruflich wie auch menschlich?

Diese Frage beantwortet Ruben ohne zu zögern. Durch den Kooperationsvertrag mit Rheinmetall konnte er ein Jahrespraktikum beginnen – und hier entdecken, wie sehr er sich in der IT zuhause fühlt. Seine Begeisterung hat Eindruck hinterlassen:

„Wir sind momentan in Verhandlung, ob ich nächstes Jahr eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration beginnen kann.“

Für Ruben wäre das ein Meilenstein:

„Diese Perspektive zu bekommen, war für mich einer der größten Momente in meinem Leben.“

Was Unternehmen tun können

Ruben hat klare Vorstellungen davon, was Menschen mit Behinderung wirklich unterstützt.

Auf die Frage „Welche drei Dinge Unternehmen unbedingt beachten sollten, wenn sie Menschen mit Behinderung auf ihrem Weg ins Berufsleben begleiten möchten?“ nennt er:

  • den Willen, ungewohnte Wege zu gehen
  • die Persönlichkeit hinter der Behinderung wahrzunehmen
  • den Menschen als vollwertiges Mitglied im Team aufzunehmen

Fairness, Teilhabe – und echte Chancen

Momente echter Fairness? Die gab es für Ruben. Besonders als klar wurde, dass sein Einsatz im Jahrespraktikum der Türöffner für eine Ausbildung sein könnte.

„Das war für mich echte Teilhabe.“

Fähigkeiten, die es einfacher machen

„Offenheit, Höflichkeit und Teamgeist“ – das sind Eigenschaften, die Ruben bewusst einbringt.

Orientierung und Energiequellen

Vor allem der Tag im Security Operations Center war für ihn entscheidend:

„Der Praktikumstag im SOC hat meinen Wunsch, in die IT zu gehen, noch stärker gemacht.“

 

Ein Rat an junge Menschen mit Behinderung

Wenn Ruben einen Tipp weitergeben darf, dann diesen:

„Gebt euch niemals auf. Glaubt an euch, kämpft – aber nie alleine. Holt euch Unterstützung von Familie und Freunden und lasst euch nicht sagen, dass ihr etwas nicht könnt.“

„Ich arbeite gerne hier bei Rheinmetall. Der Umgang miteinander, der Respekt, den wir von unseren Vorgesetzten erfahren, und die Kommunikation – all das entwickelt sich mit der Zeit.“

RENAN FERREIRA

Produktion

Renan de Jesus Ferreira, Produktionsmitarbeiter
Renan de Jesus Ferreira, Produktionsmitarbeiter
Lernen Sie Renan kennen. Er ist einer unserer gehörlosen Kollegen in Brasilien. Er ist sehr dankbar für die Möglichkeit, zeigen zu können, wie Hörbeeinträchtigungen in einer Produktionsumgebung bewältigt werden. Renan ist seit 2017 bei uns beschäftigt und arbeitet als Produktionsmitarbeiter in einem Pierburg Werk.

Er verlor bereits vor seiner Geburt sein Gehör, denn er war von einer Rötelinfektion seiner Mutter betroffen. Er lernte die brasilianische Gebärdensprache LIBRAS und stellt fest: „Ich habe gelernt, dass die Kommunikation zwischen Gehörlosen und Hörenden über LIBRAS erfolgt. Die portugiesische Sprache ist für uns etwas anders.“

Während seiner Zeit bei Rheinmetall hat Renan neue Kenntnisse erworben, die ihm helfen, sich weiterzuentwickeln. Persönlich und als Produktionsmitarbeiter. Er hat viel über Qualität in der Kundenlieferung gelernt, etwas, das er vorher nicht wusste. Und er möchte noch mehr wissen. 

Seine Erfahrungen geben ihm zusätzliche Zuversicht für die Zukunft. Für sich selbst und für alle Menschen mit Hörbeeinträchtigungen.
Wir sind stolz darauf, Renans Geschichte in seinen eigenen Worten zu erzählen. Sehen Sie sich hier das vollständige Video an, um seine Erfahrungen aus erster Hand zu sehen und zu hören:

Bruno Maniezzo Da Silva, Produktionsmitarbeiter
Bruno Maniezzo Da Silva, Produktionsmitarbeiter

„Das Leben ist ein ständiger Wandel. Aber eines bleibt immer gleich: Respekt ist wertvoll.“

BRUNO SILVA

Produktion

Bruno ist einer unserer Kollegen in Brasilien. Er arbeitet seit dreizehn Jahren für Rheinmetall – und sein Weg ist geprägt von Wachstum, gegenseitigem Lernen und Verbundenheit. Bruno ist gehörlos.

Am Anfang stellte die Kommunikation eine Herausforderung dar. Aber im Laufe der Zeit wurden dank der Unterstützung seiner Kollegen und Vorgesetzten echte Fortschritte erzielt. Bei der Arbeit, sagt er, hat jeder und jede eine Aufgabe – und wenn die Kommunikation funktioniert, folgt die Qualität.

Er schätzt die Verbindung zu gehörlosen Kollegen über Grenzen hinweg – insbesondere zwischen Brasilien und Deutschland. Unabhängig von der Sprache bleibt die Kommunikation entscheidend, was auch ohne gesprochene Worte hervorragend funktioniert.

Wir sind stolz darauf, einen Teil von Brunos Geschichte in seinen eigenen Worten zu erzählen. Sehen Sie sich hier das vollständige Video an, um seine Erfahrungen aus erster Hand zu hören.

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Das menschliche Gehirn kann sich auf vielfältige Weise entwickeln – sowohl in seiner Struktur als auch in seiner Funktionsweise. Diese Unterschiede machen unsere individuellen Denk- und Wahrnehmungsweisen aus. Während manche neurologischen Muster häufiger vorkommen und als „neurotypisch“ bezeichnet werden, gibt es auch Ausprägungen, die davon abweichen. Menschen mit diesen Besonderheiten werden als „neurodivergent“ bezeichnet. Neurodivergenz ist keine Krankheit, sondern Ausdruck natürlicher Vielfalt.

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Was gehört zur Neurodivergenz?

  • Autismus-Spektrum-Störungen (ASS)
  • Lern- und Teilleistungsstörungen
    • Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Störung),
    • Dyskalkulie (Rechenschwäche)
  • AD(H)S (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung)
  • Dyspraxie (Koordinationsstörung)
  • Tourette-Syndrom
  • Und viele weitere Ausprägungen

 

Warum betrifft uns das alle?

Neurodivergente Menschen sind Teil unserer Gesellschaft, Familien und Arbeitsteams. Sie bringen besondere Sichtweisen, Stärken und oft kreative Lösungen mit. Gleichzeitig stoßen sie im Alltag häufig auf Missverständnisse, Reizüberflutung oder unpassende Erwartungen.

Ein neurodivergenzfreundliches Arbeitsumfeld ist kein „Extra“, sondern eine Investition in Teamgesundheit, Produktivität und Fairness. Schon kleine Anpassungen im Umfeld – wie ein ruhiger Arbeitsplatz oder flexible Pausenregelungen – können einen großen Unterschied machen. Genauso entscheidend ist das Verständnis für Unterschiede in den sozialen Fähigkeiten. Menschen mit Autismus nehmen etwa nonverbale Signale wie Mimik oder Körperhaltung oft nicht wahr. Mit Übung und einem analytischen Ansatz können sie jedoch lernen, diese Hinweise zu deuten. Umgekehrt können neurotypische Personen lernen, das Verhalten von Menschen mit zum Beispiel Autismus oder ADHS besser zu verstehen.

 

Chancengleichheit beginnt im Kopf und macht uns als Gemeinschaft stark!

Neurodivergenz ist keine Schwäche, sondern Teil menschlicher Vielfalt – auch im Berufsleben. Wer Unterschiede erkennt, wertschätzt und gezielt unterstützt, fördert nicht nur Teilhabe, sondern auch Innovation, Motivation und psychische Gesundheit.

 

Quellen: Neurodiversität: Ist Anderssein normal? | BARMER

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Kontinuierlicher Austausch schafft Verständnis und Verbindung. Daher sind verschiedene Netzwerke innerhalb des Rheinmetall-Konzerns für alle da, die das Gespräch suchen. Weitere Netzwerke sind willkommen.

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2017

Rheinmetall unterzeichnet die Charta der Vielfalt.

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2018

Gründung des internationalen Netzwerks women@rheinmetall.

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2024

Rheinmetall wird Partnerunternehmen des VDI WomentorING

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2025

Ausgezeichnet als ein Top-Unternehmen für Frauen.

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